Rheinfelden Stadt gibt keinen Zuschuss

Evonik unterstützt die Rheinfelder Vereine und spendet Hygienemittel für den Trainingsbetrieb. Foto: Ulf Körbs

Rheinfelden - Dieter Wild, Vorsitzender des Rheinfelder Stadtsportausschusses hat gute Nachrichten für die Mitgliedsvereine in Sachen „Hygienemittel für den Trainingsbetrieb“. Er hatte dieser Tage Kontakt mit der hiesigen Standortleitung des Unternehmens Evonik. Es hat sich bereit erklärt, für diesen Zweck entsprechende Desinfektionsmaterial als Spende zu überlassen. Derzeit laufen noch die entsprechenden Abklärungen, insbesondere zur Größe der Gebinde. Wild teilte dies auch den Mitgliedsvereinen mit, damit diese „nicht gleich im großen Stil entsprechendes Material beschafft“, wie er schreibt.

In einer Mitteilung zuvor hatte der Ausschussvorsitzende berichtet, dass beim Amt für Gebäudemanagement und beim Hauptamt in den letzten Tagen verschiedene Anfragen eingegangen waren, ob und inwieweit die Stadt die erforderlichen Mittel für den Trainingsbereich in den kommunalen Sportanlagen zur Verfügung stellen würde. Die wurde aber im Rathaus negativ beschieden. Es hieß, die Vereine seien selbst dafür zuständig.

Da die Vereine aber in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie finanziell stark in Mitleidenschaft gezogen werden – es fallen Einnahmen aus Festen aus, auch die Wirte der Vereinsheime hatten keine Einnahmen – hatte der Sportausschuss sich entschlossen, im kommenden Jahr auf die Erhebung der Mitgliedsgebühren in Höhe von jeweils 30 Euro zu verzichten. Das sei zwar nur ein kleiner Betrag, räumt Wild ein, aber ein Signal, dass der Ausschuss die Vereine unterstützen will.

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