Rheinfelden Stadt kauft das Wohnheim und Areal

Zufriedene Gesichter über den Handel mit dem Schwesternhaus (im Hintergrund) zeigten gestern (von links): Marco Wenk (städtische Grundstücksabteilung, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, Kliniken-Geschäftsführer Armin Müller und Kliniken-Architekt Michael Mutterer. Foto: Ulf Körbs

Rheinfelden - Die Stadt wird den Kreiskliniken das ehemalige Schwesternwohnheim und das 2,4 Hektar große Grundstück am Kreiskrankenhaus abkaufen. Dies war gestern bei einem Pressegespräch zu erfahren.

Das Gebäude aus dem Jahr 1974 musste wegen baulicher Mängel und unerfüllbaren Brandschutzvorschriften im Jahr 2013 geschlossen werden, erläuterte Kliniken-Geschäftsführer Armin Müller. In den kommenden Wochen wird es abgerissen. Die Rodungsarbeiten beginnen bereits am morgigen Mittwoch. Die Verantwortlichen hoffen, die Arbeiten in der 40. Kalenderwoche, also Anfang/Mitte Oktober abschließen zu können. Betroffen sind neben dem eigentlichen Wohnheim auch die Garagenanlage und der Parkplatz.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt betonte, es sei für die Stadt wichtig, die „Hand auf dem Gelände zu haben“. Er erklärte, dass das Areal bereits jetzt schon im Bebauungsplan als Wohnbaugebiet vorgesehen ist. Er könne sich durchaus eine Weiterführung des Gebiets „Vogelsang“ vorstellen. Der Verwaltungschef zeigte sich zudem zufrieden, dass die Kliniken-GmbH das Grundstück nicht auf den freien Markt gebracht, sondern direkt der Stadt angeboten habe.

Beim Abbruch sind spezielle Auflagen zu beachten, wie Kliniken-Architekt Michael Mutterer ausführte. Die Fassade ist nämlich mit Eternitelementen verkleidet. Diese müssen laut Mutterer von Hand entfernt, sofort eingepackt und entsorgt werden, was möglichst im Kreis geschehen soll.

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