Rheinfelden Stadt weist SAK-Vorwürfe zurück

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 Foto: Symbol-Foto: Pixabay

Auf „völliges Unverständnis“ stößt bei der Schulleitung und der Stadt als Schulträger die Ankündigung des SAK, sich aus der Schulsozialarbeit an der Gertrud-Luckner-Realschule zurückzuziehen.

Rheinfelden. Von dem in der Pressemitteilung des SAK dargestellten Sachverhalt distanzierten sich Schulleitung und Schulträger nachdrücklich. Der SAK hatte in seiner Ankündigung eine abweisende Stimmung beklagt. Darüber hinaus sei der Schulsozialarbeiter des SAK im Keller untergebracht worden, während die Schulsozialarbeiterin der Stadt das große Büro im Foyer bekommen habe.

Aktuell eine große Baustelle

Neben der städtischen Schulsozialarbeiterin, die seit Mai an der Realschule tätig sei, habe der SAK seine Stelle Anfang Oktober mit einem jungen Mitarbeiter besetzt. In einem Auftaktgespräch zwischen Stadt und SAK seien die Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit erörtert worden. „Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen ist die Realschule aktuell leider eine große Baustelle“, wird Vanessa Hünerli, die im Bereich des Hauptamts für den Themenbereich Schulen und Sport verantwortlich ist, zitiert. Daher müssten sowohl die städtische Schulsozialarbeiterin als auch der SAK-Mitarbeiter mit Provisorien leben. Mittelfristig solle die alte Hausmeisterwohnung saniert und dort die Schulsozialarbeit untergebracht werden. Dies sei auch so kommuniziert worden.

Die städtische Schulsozialarbeiterin sei zusammen mit einer Studentin in einem Raum in der Aula untergebracht, der provisorisch mit Trockenwänden abgetrennt wurde. Dort sei kein Platz mehr gewesen. Deswegen habe man im Souterrain ein Büro für den SAK-Mitarbeiter eingerichtet. Dieser Raum sei bereits zuvor von Lehrern und vom SAK genutzt worden.

Möbel noch vor Weihnachten bestellt

Neben der technischen Ausstattung habe sich der Mitarbeiter Möbel für seinen Arbeitsplatz und eine Besprechungsecke aussuchen können. Diese Möbel seien noch vor Weihnachten bestellt worden. Allen Beteiligten sei klar, dass die aktuelle Raumsituation an der Realschule nicht optimal sei, aber davon seien alle betroffen.

Auch über die vom SAK erhobenen Vorwürfe einer „abweisenden Stimmung und fehlenden Zusammenarbeit“ könnten die Verantwortlichen bei der Stadt nur den Kopf schütteln, heißt es weiter. Die Schulsozialarbeiterin habe von Beginn an dem jungen Kollegen ihre Unterstützung angeboten.

„Wir können uns diesen Schritt nicht erklären und sind zutiefst enttäuscht, dass das SAK nicht das Gespräch mit uns gesucht hat und wir aus der Zeitung davon erfahren mussten“, wird Hauptamtsleiter Hanspeter Schuler zitiert.

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