Rheinfelden Stephanie Krenze setzt neue Akzente

Stellten gestern das neue Volkshochschul-Programm vor (von links): Anne Galea Gehrig, Stephanie Krenze und Veronika Plank. Foto: Ulf Körbs

Rheinfelden - Das Programmheft der Volkshochschule Rheinfelden für das Frühlingssemester ist fertig. Es steht wieder unter dem Motto „#zusammenleben #zusammenhalten“.

Es ist das erste, das vollständig von der neuen Leiterin Stephanie Krenze verantwortet wird. Sie selbst hat zwar die Führungsposition schon im vergangenen Herbstsemester übernommen, aber dessen Kurszusammenstellung war noch von Vorgängerin Dolabdjian vorgenommen worden.

Neu: Gebärdensprache

„Wir haben durchaus neue Akzente gesetzt“, kündigte Krenze gestern beim Pressegespräch an. Das gilt nicht nur für eine neue Gestaltung der Broschüre, sondern auch bei den Angeboten. So gibt es einen Intensivkurs in Gebärdensprache für Anfänger. Ein Novum ist auch die Kooperation mit der Rheinfelder Wirtschaftsförderung und der Bürgerstiftung. Gemeinsam wird man Firmenbesichtigungen anbieten. Ob das auf Resonanz stoßen wird, weiß die VHS-Leiterin nicht, die gesteht: „Ich bin immer noch dabei, ein Gefühl für die Stadt zu entwickeln.“

Stärker berücksichtigt wird im kommenden Semester, das am 10. Februar beginnt, auch der künstlerischen Aspekt. So wird der Maler und Mathematiker Gerd Jansen aus Grenzach-Wyhlen einen Kurs „Bilder komponieren“, was wörtlich zu nehmen ist.

Im Sprachenbereich, den Anne Galea Gehrig verantwortet, lehren 40 Dozenten 14 verschiedene Fremdsprachen. Dazu gibt es Integrationskurse und Kurse für Fortgeschrittene im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ sowie Zertifikatskurse. Insgesamt bieten die rund 200 Kursleiter aus 39 Ländern 24 000 Unterrichtseinheiten an. Diese werden von 11 000 Teilnehmern wahrgenommen, davon zehn bis 15 Prozent Schweizer, wie gestern zu erfahren war.

Neue Fachbereichsleiterin

Auch Veronika Plank pendelt aus Rheinfelden/CH an die Volkshochschule der Löwenstadt. Doch nicht um zu lernen, sondern um zu lehren. Sie ist die neue Leiterin des Abendgymnasiums und des Fachbereichs „Berufliche Bildung“. Sie ist Gymnasiallehrerin für Sport, Chemie und Spanisch und hat ein Zweitstudium im Fach Psychologie absolviert.

Die 37-Jährige stammt aus Niederbayern, hat in Konstanz studiert und sechs Jahre am Scheffelgymnasium in Bad Säckingen unterrichtet. Sie übernahm den Fachbereich von Antonius Latsch-Gulde, der mit dem Jahreswechsel in das zweite Glied zurückgetreten ist.

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