Rheinfelden Stuttgart denkt an die Region

Standortleiter Peter Dettelmann (links) führte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Staatssekretärin Katrin Schütz durch das neue Evonik-Forschungslabor. Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden. Mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen beteiligt sich die Initiative Chemie am Hochrhein in diesem Jahr an der landesweiten Woche der Industrie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Zum Startschuss besuchte Staatssekretärin Katrin Schütz die Bündnis- partner in Rheinfelden und machte sich ein Bild von der Bedeutung der „Chemischen“ am Hochrhein.

Entspannte Atmosphäre

In entspannter Atmosphäre präsentierten die Bündnisvertreter ihre Initiative und nutzten die Gelegenheit, den Gast aus Stuttgart auf ihre Belange aufmerksam zu machen. Dabei ging es sehr konkret um den Ausbau und die Weiterentwicklung des schulischen Angebotes im Bereich der chemischen Ausbildungsberufe, sei es am beruflichen Gymnasium oder am Berufskolleg, sowie um mögliche Konsequenzen bei der Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Oberbürgermeister Klaus Eberhardt wünschte sich für die Region Unterstützung bei einer Clusterbildung „Chemie“.

Besuch ist beeindruckt

Die Staatssekretärin zeigte sich von den vom Bündnis initiierten Dialogprozessen sehr beeindruckt und bescheinigte der Initiative Vorbildcharakter. Sie versprach, die „Hausaufgaben“ mit nach Stuttgart zu nehmen. „Stuttgart ist nicht so weit weg. Wir denken an die Region“, erklärte Schütz. Ein deutliches Zeichen sei ihr Besuch vor Ort. Schütz machte deutlich, dass sie immer ein offenes Ohr für die Belange der Industrie habe. „Rufen Sie mich an. Je früher Sie auf Probleme oder Fehlentwicklungen aufmerksam machen, beispielsweise bei der Umsetzung von neuen Richtlinien und Gesetzen, desto besser können wir reagieren“, lautete ihr Appell an die Anwesenden.

Bei einem anschließenden kurzen Rundgang durch das neue Forschungszentrum der Evonik bekam der Gast aus Stuttgart exemplarisch einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit und der Innovationskraft der chemischen Industrie am Hochrhein. Interessiert erkundigte sich Schütz auch bei den Auszubildenden über „das Image der Industrie“ bei der jungen Generation. Mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt sowie einer Vorführung des Turbo-Löschers der Evonik-Werksfeuerwehr endete der Besuch.

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