Rheinfelden Tanzen und „Headbanging“

„Metal versus Punk“ hieß es erstmals im Rheinfelder Jugendhaus. Von sechs Bands gab es ordentlich was auf die Ohren, hier von der Band „Watch me rise“ aus Frankfurt. Foto: Gerd Lustig

Rheinfelden - Dunkel, dazu teils schrille und wild anmutende Typen, warm und vor allen Dingen laut, lauter, am lautesten: Das ist die Szenerie, die sich jüngst im Jugendhaus in Rheinfelden auf dem Tutti Kiesi-Areal bot. Es war geradezu die perfekte Szenerie für die Veranstaltung, denn der Abend stand unter dem Motto „Metal versus Punk“. Doch keine Angst: Alles verlief überaus friedlich. Es wurde getanzt, dem „Headbanging“ gefrönt, geplaudert und gelauscht.

Aber was heißt hier gelauscht! Die Ohren mussten weiß Gott nicht gespitzt werden. Angesagt war da schon eher die volle Dröhnung. Insgesamt sechs Bands aus der Metal- und Punk-Szene gaben sich nicht nur die Ehre, sondern holten aus Instrumenten und Boxen raus, was ging. Da griffen sogar zahlreiche der jugendlichen und jüngeren Gäste und Musikfans vernünftigerweise immer mal wieder freiwillig zu den am Eingang bereitgestellten Ohrstöpsel. Denn alles in allem war’s ja schließlich ein langer Partyabend, der bis nach Mitternacht dauerte.

„Mit dem Besuch und der Resonanz sind wir sehr zufrieden“, erklärte Stefanie Behringer vom Jugendreferat in Rheinfelden. Gemeinsam mit der Veranstaltungsagentur „Kaliber 12“ war erstmals ein solches Konzert zustande gekommen. Rund 80 Besucher wurden am Ende gezählt. „Ein Erfolg“, wie Behringer befand. Und so steht einer Neuauflage in der Zukunft nichts im Wege.

Punk- und Metal-Bands

Aus ganz Deutschland kamen die Punk- und Metal-Bands, die sich jetzt im Jugendhaus die Mikros und Stecker in die Hand gaben. Darunter war auch die Formation „Beretta“, von der auch der Macher der Agentur „Kaliber 12“, der sich „Krüger“ (im normalen Leben heißt er Ricardo Kielmann) nennt, stammt. Auch er zeigte sich erfreut über den aus seiner Sicht guten Zuspruch. Ganz bewusst habe man sich jetzt einmal für den Mix aus den beiden Genres Metal und Punk entschieden. Die beiden Stile seien zwar ziemlich verschieden. „Doch das Experiment ist gelungen, es war ziemlich spannend“, befand „Krüger“ in einer ersten Bilanz nach der Premiere.

Und manches Mal lagen die Musikgenres gar nicht allzu weit auseinander. Die Besucher durften sich alles in allem über ein breites, musikalisches Spektrum freuen. Es reichte von Punk, Pop-Punk und Punkrock über Groove und Rock bis zu Nu Metal. Neben den Lörrachern standen auch „First Spring“ (Freiburg), VEX“ aus Hausach und „Exit28“ aus Simonswald auf der Bühne. Die weitesten Anreisen hatten „Watch Me Rise“ aus Frankfurt und „The Final Impact“ aus Passau. Ein besonderer Höhepunkt des Konzerts waren zudem die EP-Veröffentlichung und das Stück „Seemannsreise“ der heimischen Band „Beretta“.

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