Rheinfelden Tigermücke: Sichtung in Herten

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Die Tigermücke breitet sich aus. Foto: Pixabay

Die Asiatische Tigermücke ist dieses Jahr bereits in Herten und der Kernstadt aufgetreten.

Das Amt für öffentliche Ordnung bittet auch in diesem Jahr die Bevölkerung beim Kampf gegen die eingewanderte Stechmücke um Mithilfe.

Wie sieht sie aus?

Die Tigermücke ist zwischen vier und neun Millimeter groß, auffällig schwarz-weiß gemustert und hat fünf weiße Streifen an den Hinterbeinen, wobei das Ende der Hinterbeine weiß gefärbt ist, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung. Ebenso besitzt sie einen weißen Längsstreifen auf Kopf und Rücken. Die aus Südostasien stammende Stechmücke sticht bevorzugt am Tag, oft auch mehrmals. Dabei kann sie tropische Krankheitserreger wie das Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Virus übertragen. Das Risiko hierfür ist hierzulande zwar noch sehr gering und bei einem Stich besteht kein Grund zur Sorge, doch die Gefahr kann mit steigenden Sommertemperaturen zunehmen.

Wo brütet sie?

Die Tigermücke brütet meist im Siedlungsgebiet in kleinsten Wasseransammlungen wie Regentonnen, Eimern, Gießkannen, Blumentöpfen, Untersetzern, Schirmständern, Gullys, verstopften Regenrinnen oder Autoreifen. Die Eier überstehen Trockenheit und auch kalte Winter. Deshalb sollten Wasseransammlungen, die mehr als fünf Tage stehen bleiben, vermieden werden. Die Bürger werden gebeten, das Wasser in solchen Fällen regelmäßig zu entleeren und die betroffenen Gefäße lückenlos abzudecken oder das Wasser im zwei-Wochen-Rhythmus mit dem Eiweißwirkstoff BTI (Tabletten) zu behandeln. Belebte Gartenteiche und Tümpel sind üblicherweise keine Brutstätten.

Das Amt für öffentliche Ordnung bittet darum, verdächtige Stechmücken mit einem Foto und der genauen Angabe des Fundortes unter tigermuecke-icybac.de/melden oder an report@icybac.de zu melden.

Bürger, die in einem Befallsgebiet der Asiatischen Tigermücke wohnen und zu deren Bekämpfung BTI-Tabletten benötigen, können diese laut Mitteilung im Bürgerbüro abholen. Nähere Informationen stehen auf der städtischen Internetseite unter www.rheinfelden.de/Tigermücke.

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