Rheinfelden Velowege über Grenzen verbinden

Würden die Radwegenetze von hüben und drüben viel öfter als bisher niteinander gekoppelt sehen: Béa Bieber (links) und Diana Stöcker.                                                                                     Foto: zVg

Rheinfelden - Gemeinsamer Einsatz für die grenzüberschreitende klimafreundliche Mobilität: Diana Stöcker und Béa Bieber sehen den grenzüberschreitenden Ausbau von Radwegenetzen mit Anschluss an nationale Radschnellstraßen als außerordentlich wichtig an, um klimafreundliche Mobilität grenzüberschreitend zu fördern.

Die Rheinfelder Bürgermeisterin Stöcker ist zugleich Vizepräsidentin des Districtsrates im Trinationalen Eurodistrict Basel sowie Kreisrätin im Landkreis Lörrach. Bieber fungiert als Großrätin im Kanton Aargau, ist Präsidentin grün-liberalen Partei (glp) Rheinfelden und Fricktal sowie Vorstandsmitglied des Oberrheinrates.

„Deutschland, Frankreich und die Schweiz haben das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert und sich damit verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu verringern. Für unseren grenzüberschreitenden Verkehrsraum bedeutet dies, nicht nur den öffentlichen Nahverkehr und das Tarifsystem zu überdenken, sondern auch sichere Fahrradwege anzulegen und auszubauen, um emissionsarme und klimafreundliche Verkehrsmittel zu fördern“, wird Stöcker in einer CDU-Pressemitteilung zitiert.

„Um die grenzüberschreitende Kooperation auch beim Velo-Verkehr zu fördern, haben wir uns in der Sitzung der IG Velonetz Fricktal (CH) bei Diana Stöcker über die Maßnahmen im Kreis Lörrach informiert. Besonders die Idee der Radschnellstraßen, etwa vom Wiesental bis nach Lörrach/Basel hat unsere Mitglieder begeistert“, lässt Bieber wissen. „Wir werden politisch eine Velo-Schnellstrecke durch das gesamte Fricktal fordern und wollen diese an das Radwegenetz in Deutschland anschließen“, kündigt die Aargauer Großrätin an.

Bieber: „Mit der wachsenden Mobilität im grenzüberschreitenden Raum ist auch der Ausbau der klimafreundlichen Mobilität für die Zukunft essenziell. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit heißt auch voneinander lernen.“

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