Rheinfelden Versprecher kaum bemerkt

Hans Schiffmann verpflichtete versehentlich Sabine Hartmann-Müller durch einen Versprecher als Hertener Ortsvorsteher, was aber leicht „geheilt“ werden kann. Foto: Vollmar

Rheinfelden-Herten - In öffentlicher Sitzung konstituierte sich der neue Ortschaftsrat Herten am Montag. Gleichzeitig wurden die Ortschaftsräte verpflichtet. Die Wahl des Ortsvorstehers steht jedoch noch aus. Diese soll nach Angaben der noch amtierenden Ortsvorsteherin Sabine Hartmann-Müller in öffentlicher Sitzung am 9. September erfolgen. Am 24. September sollen dann alle vorgeschlagenen Rheinfelder Ortsvorstehers verpflichtet werden.

Nachdem die bisherige Ortsvorsteherin Sabine Hartmann-Müller nach den Kommunalwahlen bekundet hatte, für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung zu stehen, ist derzeit noch ungewiss, wer künftig dieses Amt bekleiden wird. Auch auf Nachfrage bei den Ortschaftsräten konnte in der öffentlichen Sitzung am Montag nichts in Erfahrung gebracht werden. Sabine Hartmann-Müller selbst hielt sich in der Frage bedeckt, ob sie gegebenenfalls doch noch einmal für das Amt der Ortsvorsteherin zur Verfügung steht.

Für einige wie den künftigen SPD-Sprecher Nico Kiefer offen blieb die Frage, warum der Ortsvorsteher nicht bereits am Montag bestimmt wurde. Hartmann-Müller erklärte dazu auf Nachfrage, dass die Stadt eine Empfehlung an alle Ortschaftsräte abgegeben habe, die Wahl der Ortsvorsteher nach hinten zu verschieben.

Einen kleinen Versprecher erlaubten sich bei ihrer Verpflichtung zur Ortschaftsrätin Sabine Hartmann-Müller und ihr bisheriger Stellvertreter im Amt als Ortsvorsteher Hans Schiffmann, der die Verpflichtung vornahm. Die CDU-Ortschaftsrätin wurde versehentlich als Ortsvorsteherin verpflichtet, was jedoch nur einigen der Anwesenden auffiel. Bleibt die Frage offen, ob dieser Versprecher rechtliche Folgen hat oder nicht.

Ungeachtet dessen bleibt Sabine Hartmann-Müller so lange Ortsvorsteherin im Amt, bis am 9. September das Amt neu besetzt wird, wie auch Hauptamtsleiter Hanspeter Schuler auf Nachfrage bestätigte. Zur „falschen Verpflichtung als Ortsvorsteherin“ sagte er, dieser Fehler könne schnell und unbürokratisch geheilt werden.

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