Rheinfelden Viel Lob und Dank für „Iron-Börnie“

OB Klaus Eberhardt (rechts) verabschiedete Reinhard Börner als Eichsler Ortsvorsteher. Foto: Petra Wunderle Foto: Die Oberbadische

Alle, die am Freitagabend zur Verabschiedung von Reinhard Börner in den Pfarrsaal gekommen waren, würdigten den scheidenden Eichsler Ortsvorsteher für seine jahrelange kommunalpolitische Arbeit, seine soziale Kompetenz und seine sportlichen Erfolge. Ganz besonders herausgestellt wurden jedoch Börners menschliche Qualitäten.

Von Petra Wunderle

Rheinfelden-Eichsel. Es waren humorvolle Anekdoten mit dabei und die Blaskapelle Eichsel unter der Leitung von Frank Schlesselmann sorgte für gute Laune.

Der Eichsler Ortschaftsrat hatte zu dieser Feier eingeladen, und nicht nur Oberbürgermeister Klaus Eberhardt zollte Börner Respekt. Auch sein Nachfolger Stefan Eckert, viele Ortsvorsteherkollegen, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Vertreter der Eichsler Vereine sowie seine Familie erwiesen Börner die Referenz.

Das Schlusswort des OB brachte es auf den Punkt: „ Es ist ein Segen, dass Du uns als Gemeinderat weiterhin erhalten bleibst.“ Zuvor hatte Eber­hardt zusammengefasst, dass Börner ein Realist und immer gut aufgestellt sei. Sein Charakter habe sich auch in seinen politischen Mandaten widergespiegelt: freundlich und verbindlich, sehr angenehmer Umgang, verständnisvoll gegenüber anderen Personen und anderen Inhalten mit einem hohen Maß an Aufgeschlossenheit.

Stets fairer Umgang

Eberhardt hob Börners großes Engagement für die Gesamtstadt, auch im Sport, die Dinkelberginitiativen und die Vertretung der Belange der Gastronomie in der hiesigen Raumschaft hervor. Humorvoll gab der Oberbürgermeister preis, dass der Eichsler „Ironman of Hawaii“ liebevoll auch „Iron-Börni“ genannt wird.

Durchaus schwarzen Humor bewies Adelhausens Ortsvorsteherin Silvia Rütschle, die im Namen der Ortsvorsteher das Wort ergriff und Börner ein „stets harmonisches Miteinander“ zollte und sagte: „Eichsel und Adelhausen sind immer miteinander verbunden, und jeder Adelhausener wird einmal ein Eichsler.“ Der Grund: Die beiden Dörfer haben ihren gemeinsamen Friedhof in Eichsel.

Von einem „immer guten Umgang des dörflichen Miteinanders“ sprach Börners Nachfolger Eckert. Dabei hob er wichtige Themen seiner Arbeit hervor.

Börner nahm die ehrenden Worte mit Freude auf und erklärte, dass seine Karriere gar nicht so einfach war in Eichsel. Denn einst kam er als Fremder auf den Dinkelberg. Doch: „Mit der Zeit wurde ich akzeptiert und aufgenomme. Ich bin stolz, dass ich Eichsel als Ortsvorsteher dienen durfte.“

Geboren 1947 in Jena zog Reinhard Börner als Dreijähriger mit seinen Eltern in den Landkreis Lörrach. Er wohnt seit 1969 in Eichsel. Der gelernte Apparateglasbläser – heute Glasinstrumentenbauer – wurde 1980 als Vertreter der Freien Wähler erstmals in den Ortschaftsrat gewählt, war von 1999 bis 2004 stellvertretender Ortsvorsteher und von 2004 bis zuletzt Ortsvorsteher. 2009 wählten ihn die Rheinfelder zudem in den Gemeinderat. Börner betrieb zusammen mit seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau und dem Sohn das Landgasthaus-Hotel „Maien“. Dieses hat er inzwischen an die nächste Generation übergeben.

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