Rheinfelden Viel Spielspaß trotz Corona

Malte Lindeman (links) und Alexander Keil sind sehr zufrieden mit dem diesjährigen Sommerferienprogramm im Tutti Kiesi, trotz Corona-Auflagen.Foto: Petra Wunderle Foto: Die Oberbadische

Sehr viel Sonnenschein und am Ende strahlende Gesichter: In Zeiten der Corona-Pandemie sind dem Sommerferienprogramm der Dieter-Kaltenbach-Stiftung und der Stadt Rheinfelden Grenzen gesetzt. Dennoch klappte bisher alles wie am Schnürchen.

Rheinfelden (pem). Das Angebot selber hat in keiner Form gelitten, einzig die Teilnehmerzahl war begrenzt auf 60 Mädchen und Buben pro Tag – zu Nicht-Corona-Zeiten durften es knapp über 100 Teilnehmer sein. Durch die reduzierte Teilnehmerzahl ist eine Warteliste von rund 30 Kindern pro Woche entstanden, Tagesanmeldungen waren nicht möglich.

Das Ferienprogramm, das drei Wochen lang im Spiel- und Kulturpark Tutti Kiesi stattfindet, geht an diesem Freitag zu Ende. „Wir sind froh, dass wir das Sommerferienprogramm anbieten und ausführen durften, denn in den Oster- und Pfingstferien gab es keine Angebote, einzig eine Notbetreuung“, lobte Alexander Keil, Leiter des Kulturparks. Alexander Keil, sein Stellvertreter Malte Lindeman und das Helfer-Team haben unter Pandemiebedingungen ein Hygienekonzept erstellt: Abstandsregeln, desinfizieren der Kontaktflächen, Masken tragen bei nahem Kontakt. Und die Eltern durften ihre Kinder nur vor der Tür abholen. „Bereits beim täglichen Morgenkreis den nötigen Abstand halten, ist das Signal für die Kinder, und es funktioniert sehr gut“, erzählte Keil. Lindeman spricht von einem „schönen und guten Gefühl, dass alles gut läuft und alle glücklich sind“.

Als spannend beschrieb Keil die Nachfrage der Eltern: „Viele mussten ihren Urlaub in den Oster- und Pfingstferien nehmen und müssen jetzt während der Sommerferien arbeiten, da berichteten schon viele von Betreuungsnöten.“ Grundsätzlich „gut aufgestellt“ war auch das 15-köpfige Helferteam. Diese relativ hohe Betreuerzahl war auch deshalb nötig, da nicht alle Kinder in einen Raum „gequetscht werden konnten“. Insbesondere beim täglichen Mittagessen mussten alle weitläufig verteilt werden, und da hielten neben dem Raum im Tutti Kiesi auch das Zirkuszelt und der Jugendraum im Jugendhaus – wo täglich gekocht wird – her.

Täglich von acht Uhr bis 16 Uhr dauerte die Freizeitgestaltung, die sehr abwechslungsreich und spannend war. Das Angebot reichte von Kinderyoga über Korn mahlen und aus dem Mehl Brot backen, Hüttenbau. Zusammen mit dem Familienzentrum ging es in die internationale Familienküche zum Backen.

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