Rheinfelden Vorreiter in der Region

Gabriele Zissel und Elmar Wendland von der Rheinfelder Stadtverwaltung und der WST GmbH freuen sich auf künftig freien Internetzugang Aktuell ist auch der „City-Guide“ als kostenfrei herunterladbare App auf den Markt gebracht worden. Foto: Gerd Lustig Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden (lu). Surfen im Internet in der Innenstadt soll künftig keine Frage des Geldes oder der Flatrate mehr sein. „Ein offenes und freies W-LAN für alle“, dafür setzt sich der Ende März gegründete Verein Freifunk Dreiländereck ein. Weil der Verein mit diesem Vorhaben bei der Stadtverwaltung offene Türen eingerannt hat, ist alles auf einem guten Weg.

„Wir hoffen, dass die Geschäfte und Betriebe dies als Chance sehen und sich beteiligen“, machte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt beim Pressegespräch deutlich. Die Verwaltung hat bereits einige der für ein flächendeckendes Netz nötigen Router angeschafft und aufgestellt. „20 Knoten sind bereits in Betrieb“, freute sich auch Rüdiger Lorenz vom Vorstand des Freifunkervereins. Und täglich werden es mehr.

Ziel ist es, etwa 100 dieser Router in der Innenstadt zu installieren, damit der freie Internetzugang auch richtig funktioniert. Was es braucht, sind lediglich Router, die der Verein zum Selbstkostenpreis von 20 Euro abgibt. Inzwischen ist der Verein offiziell als Provider von der Regulierungsbehörde registriert. Rechtliche Risiken hinsichtlich Verantwortlichkeit etwaiger ungewünschter Effekte oder der sogenannten Störer-Haftung gibt es nicht.

„Wir sehen dies als Teil der Wirtschaftsförderung“, erklärte Elmar Wendland, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs-GmbH. „Bei der Digitalisierung in der Stadt arbeiten wir so gut wie möglich als Verwaltung mit, das wird die Zukunft sein“, betonte OB Eberhardt.

Freies W-LAN ist gleichwohl nicht die einzige Neuerung für die Stadt. Neu hat die Wirtschaftsförderung mit dem Angebot einer „City-Guide-App“ noch einen draufgelegt. Die kostenfreie Info-Börse auf dem Smartphone kann bereits jetzt abgerufen und heruntergeladen werden. Ganz offiziell soll sie beim City-Fest (4. bis 7. Juni) präsentiert werden. „Wir sind mit dieser App sogar Vorreiter in der gesamten Region“, freuen sich unisono der OB, Tourismus- und Marketingchefin Gabi Zissel sowie Hauptamtsleiter Hanspeter Schuler. Denn bislang gibt es das ihres Wissens im Dreiländereck noch nicht.

Der „City-Guide“ bietet dabei nicht nur einen Überblick über Geschäfte, Dienstleistungen und Veranstaltungen, sondern gibt auch Auskünfte zu Fahrplänen, Gastronomie, Mobilität und Gesundheit. „Damit machen wir den Wirtschaftsstandort attraktiver“, ist sich Wirtschaftsförderer Wendland sicher und verweist des Weiteren auf die Nachfrage und das Interesse aus der Geschäftswelt. Ein normaler Eintrag in dieser „App“ ist kostenfrei, ausführlichere Business- und Premieneinträge hingegen kostenpflichtig. Bislang gibt es davon aber bereits mehr als 30, freut sich Wendland.

Für die Zukunft wird die „App“ weiter ergänzt und weiter gepflegt. „Ein wunderbares Angebot hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Innenstadt“, bekennt Oberbürgermeister Eberhardt.

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