Rheinfelden Wasser- wird zum Leuchtturm

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Die Präsentation über die Kinderrechte wurde auf den Wasserturm projiziert. Foto: Rolf Rombach

Videomapping: Fokus liegt auf Rechten von Kindern

Rheinfelden (rom). Am Wasserturm bei Punsch und Keksen fand am Montag der Abschluss des ersten Projekts, „Lichtzeichen im Quartier“, statt. Für diesen und andere neue Projekte sowie niedrigschwellige Angebote im naturwissenschaftlichen Bereich hatte die Telecom-Stiftung mit einer Förderung in Höhe von 10 000 Euro hat den Grundstein gelegt.

Weitere Termine auf freiwilliger Basis

Mit dem Zuschuss wurde vor allem Technik angeschafft, die künftig für weitere Projekte zur Verfügung steht. In den Herbstferien nutzten sechs Teilnehmer den Workshop, um sich mit dem Thema „Videomapping“ vertraut zu machen.

Wie Andreas Kramer von der Koordinierungsstelle Ganztagsschule und Betreuung der Stadtverwaltung erläuterte, folgten im Anschluss weitere Termine auf freiwilliger Basis, um das Projekt abzurunden. Das Ergebnis war eine knapp 20-minütige Präsentation auf den Rheinfelder Wasserturm.

Inhaltlich ging es in den verschiedenen Präsentationen, die als Dauerschleife über zwei Stunden auf den Turm projiziert wurden, vor allem um Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen.

Während die zehnjährige Samantha sich um die allgemeinen Effekte auf dem Wasserturm gekümmert hat, gingen die weiteren Teilnehmer thematisch vor. Sammy (11) äußerte den Wunsch nach mehr Bäumen in der Stadt für ein besseres Mikroklima und Alisha (12) regte an, mehr Spielplätze für ältere Kinder und Jugendliche anzulegen.

Mit Stop-Motion-Technik Film erstellt

Ähnlich war das Anliegen von Milan (14), der sich mehr Angebote und Plätze für Jugendliche wünscht. Selma (15) stellte die 122 Herkunftsnationen der Rheinfelder Bürger vor und Shania (22), DHBW-Studentin der Schulsozialarbeit, behandelte das Thema Kinderrechte. Mit Stop-Motion-Technik erstellten sie Filme, die ein Beamer auf den Wasserturm projizierte. Weitere Projekte zum Thema Videomapping sollen nächstes Jahr folgen, sagte Andreas Kramer.

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