Rheinfelden Wichtiger Partner der Kita-Kinder

Heinz Vollmar
Der neue Vorstand des Gesamtelternbeirats (von links): Dennis Lückefett, Sarah Engelhardt, Diana Sailer, Elisabeth Petersen, Anja Heyting, Theresa Barth, Patricia Rufle und Alexa Jacob. Foto: Heinz Vollmar

Der Gesamtelternbeirat (GEB) der Kindertagesstätten in Rheinfelden ist zu einem wichtigen Partner der Kita-Elternbeiräte, der Kita-Eltern sowie der Verwaltung und der Kita-Trägerlandschaft geworden. Dabei hat er sich erst im Juni vergangenen Jahres gegründet.

Von Heinz Vollmar

Rheinfelden. Seitdem hat sich der GEB für das Wohl der Rheinfelder Kita-Kinder, deren Eltern und der Familien gearbeitet, was auch bei der Vollversammlung des GEB deutlich geworden ist.

Rückblick

Den Bericht des Vorstands verlas Elisabeth Petersen. Sie betonte, dass der GEB nicht nur ein Anhörungsrecht im Sozialausschuss der Stadt erreichen konnte, sondern auch eine Verlängerung der Antragsfristen für die Kita-Gebühren zum neuen Kitajahr. Die Stadt habe darüber hinaus Ideen des GEB für eine Entlastung bei der Kita-Gebühr für Erzieherinnen, Home-Office für Erzieherinnen, einen Bonus für stellvertretende Leitungen städtischer Einrichtungen sowie ein Konzept für eine Anschlussbetreuung aufgegriffen, weiterentwickelt und umgesetzt.

Als Herausforderung bezeichnete Petersen den Ausbau von Kita-Plätzen – auch für Kinder mit Beeinträchtigungen – und den Wegfall von 118 Ganztagsbetreuungen. Außerdem bemängelte sie den Fachkräftemangel, der dazu führe, dass berufstätige Eltern vor schier unlösbaren Problemen stünden.

Mangel an Fachkräften

Das Problem des Fachkräftemangels thematisierte bei der Vollversammlung Simone Fuchs, Abteilungsleiterin für frühkindliche Bildung und Betreuung bei der Stadt Rheinfelden.

Sie zeigte Verständnis für die Belange des GEB und dankte für die gute Zusammenarbeit. „Wir müssen uns allerdings darauf einstellen, dass wir mit weniger Fachkräften auskommen müssen“, sagte Fuchs.

Zu den weiteren Themen der Vollversammlung zählte die Situation des Waldorfkindergartens, der ab dem 1. Dezember mittelfristig auf dem Rührberg untergebracht wird. Aus Brandschutzgründen musste der ursprüngliche Standort in Nollingen aufgegeben werden. Zunächst kam der Kindergarten im Tutti Kiese unter. Nun steht der Umzug in eine Ferienunterkunft des SAK an. Ein weiteres Thema war, ob spanische Erzieherinnen die Situation in Rheinfelden verbessern könnten.

Wahlen

Dennis Lückefett (Kita Osypka); Alexa Jacob (Kita Kunterbunt); Patricia Rufle (Kita Petrusgemeinde, Herten); Theresa Barth (Kita Kunterbunt); Elisabeth Petersen (Kita Kunterbunt), Anja Heyting (Kita Arche Noah, Nollingen); Diana Sailer (Kita St. Urban, Herten); Sarah Engelhardt (Katholische Kita, Warmbach).

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