Rheinfelden Zum Tode verurteilt

Drei Diga-Ausstellungen – hier die auf Schloss Beuggen – konnte Dieter Maier durchführen. Zufrieden mit der Situation ist er dennoch nicht.Archivfoto: Ulf Körbs Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden (kör). Seine drei Diga-Gartenausstellungen – Beuggen, Iffezheim und Waiblingen – sowie einen Riesen-Flohmarkt bei der Messe Freiburg hat er durchführen können, dennoch ist Dieter Maier, Geschäftsführer der Rheinfelder Veranstaltungsfirma Süma, unzufrieden. Er hadert mit der derzeitigen Corona-Situation, aber vor allem mit dem Umgang der Bundesregierung damit.

Gleich wie viele seiner Berufskollegen, die sich zur Aktion „#AlarmstufeRot“ zusammengeschlossen haben, kritisiert er die hohen Hürden, welche die Branche überwinden muss, um an die Fördergelder zu gelangen. Die Alarmstufen-Akteure sprechen in einer Pressemitteilung von einem „Todesurteil für die Veranstaltungswirtschaft. Man habe ihr das Prädikat „nicht überlebenswert“ zugeordnet, obwohl sie mit einer Million Beschäftigten der sechstgrößte Wirtschaftszweig in der Republik ist.

Dieser Kritik schließt sich auch Maier an, wenngleich er Verständnis für den derzeitigen Lockdown zeigt. Aber: „Wir haben kein Verständnis dafür, das die von der Regierung versprochene Förderung nicht bei uns ankam“, bemängelt er und fährt fort: „Ich gehöre sicher nicht zu den Corona-Verleugnern oder zu den Verschwörungstheoretikern, aber so langsam bekomme ich das Gefühl wie viele meiner Veranstaltungskollegen, dass hier eine Branche bewusst geschlachtet wird.“

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