Ringen Auch Florian Hassler hört auf

Florian Hassler (Mitte) wird in der kommenden Runde nicht mehr als Trainer der RG in der Ecke präsent sein. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Das 9:26 der RG Hausen-Zell gegen den Gruppen-Spitzenreiter KSV Köllerbach war am Samstag keine große Überraschung. Dafür dann aber die Ankündigung, die Trainer Florian Hassler im Anschluss bei der Nachbetrachtung im Foyer der Stadthalle machte: Nach vier Jahren in der Verantwortung nimmt er sich nach dieser Saison eine Auszeit.

Zell im Wiesental (rom). „Flo möchte sich nun mehr seiner Familie und seinem Job widmen“, sagt der Sportliche Leiter Ralf Wagner. „Er kam vor Kurzem mit diesen Gedanken zu uns.“

Es hat also nichts mit der neuen Tabellensituation zu tun: Denn durch den Sieg des ASV Urloffen bei der RKG Freiburg sind die Ortenauer an der RG in der Tabelle vorbeigezogen.

Zumindest zu Beginn punkteten die Gastgeber: Razvan-Marin Kovacs (57 kg-Greco) konnte die angeordnete Bodenlage zwar nicht nutzen, allerdings führte er da bereits 5:0. Ab der fünften Minute setzte der RG-Mann seine Wertungen fort und gewann gegen Steven Ecker mit 12:1. Keine Chance hatte hingegen David Affutu-Nartay (130 kg-Freistil) gegen den amtierenden WM-Dritten Oleksandr Khotsianivkyi. Nach 74 Sekunden war das ungleiche Duell beendet.

Eine Minute länger erwehren konnte sich im Anschluss Michael Denner (61 kg-Freistil), ehe es ebenfalls 0:16 stand. Dann kam der Mann der Stunde bei der RG: Oli Hassler (Wagner: „Es ist seine Saison“). In dreieinhalb Minuten punktete sich der Zeller, darunter zwei Vierer-Wertungen, zum 16:0-Erfolg. Alexandru Solomon (66 kg-Greco) blieb indes der Erfolg verwehrt. Trotz sechs Minuten Vorwärtsdrang unterlag er gegen den mehrfachen Deutschen Meister Etienne Kinsinger mit 1:4.

Nach der Pause feierten die RG-Fans die Rückkehr von Manuel Kiefer (86 kg-Freistil). Knapp drei Monate nach seiner Verletzung beim Auftaktkampf in Gresgen wurde er für seinen Trainingsfleiß mit einem Bundesligaeinsatz belohnt. „Wir sind stolz, ihn in unserem Team zu haben“, lobte Sportchef Ralf Wagner das Eigengewächs.

Neuzugang Leon Gerstenberger (71 kg-Freistil) hatte gegen Weltklasseringer Mihail Sava ebenfalls nichts zu melden, weswegen die RG-Fans sich umso mehr über den nächsten Streich von Florian Neumaier (80 kg-Greco) freuten. In der ersten Runde noch in die Bodenlage geschickt, holte er nach der Bodenlage für Pajtim Sefaj nicht nur die dazugehörige Einser-Wertung, sondern erwarf sich eine Vierer-Wertung. Damit brachte der Kaderathlet zwei Punkte in die rote Ecke.

Somit war der KSV Köllerbach uneinholbar vorne, weswegen die Schulterniederlagen von Tobias Greiner (75 kg-Greco) und Arkadiusz Böhm (75 kg-Freistil) nicht mehr ins Gewicht fielen.

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