Ringen Der erwartete Kantersieg

Felix Krafft (oben) holt das Punktemaximum. Foto: Nodler Foto: Die Oberbadische

Heusweiler (nod/mib). Trainer Bernd Reichenbach darf mit dem Auftritt seiner Truppe zufrieden sein. Bundesligist TuS Adelhausen gewann am Samstag seinen vorletzten Kampf in der Südwest-Gruppe beim AC Heusweiler erwartungsgemäß mit 29:8.

Beide Teams traten nur mit neun Ringern an. Der Gastgeber ließ das Greco-Gewicht bis 57 Kilo unbesetzt, die Gäste vom Dinkelberg stellten in der Freistil-Klasse bis 71 Kilo keinen Gegner. Weil die Siegchance gegen den übermächtigen Gegner gleich null war, hisste Heusweiler personell die weiße Fahne.

Die TuS-Athleten lieferten im Saarland eine überzeugende Vorstellung ab, gewannen von neun Mattenduellen deren acht. Lediglich der angeschlagene Freistil-Spezialist Stephan Brunner ließ sich ohne Gegenwehr schultern. Der Heusweiler Buba Jan Ahmadi stand nach drei Sekunden Kampfzeit als Sieger fest.

In sieben der acht Mattenduelle holte der TuS Adelhausen das Punktemaximum. Kampflos heimste 57 kg-Mann Paul Schmidt vier Zähler ein. Technisch-überhöhte Punktsiege feierten Artem Gebekov (bis 61 kg, Freistil gegen Axel Ufelmann), Manrikos Theodoridis (bis 66 kg, Greco gegen Daniel Ufelmann), Bozo Starcevic (bis 80 kg, Greco gegen Halef Cakmak), Edgar Voitechovskis (bis 86 kg, Freistil gegen Philipp Köhler) und Greco Schwergewichtler Felix Krafft gegen Sebastian Feld. Schließlich feierte Greco-Mann Dominik Ettlinger in der Klasse bis 75 Kilo gegen Daniel Meiser nach 1:44 Minuten einen Schultersieg.

Über die volle Distanz ging nur der Greco-Kampf zwischen dem Heusweiler Sebastian Janowski und TuS-Ass Arian Güney. Letztlich setzte sich Güney mit 3:1 durch und holte einen Zähler in die blaue Ecke. Heusweiler kam dann noch durch Julian Klemann in der Klasse bis 71 Kilo zu weiteren vier Punkten.

Unterdessen ist klar, dass sich Alexander Semisorow eine Bänderverletzung im Knie zugezogen hat. Sein Einsatz in den Playoffs ist damit sehr fraglich.

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