Ringen Die Saarland-Spiele gehen weiter

Auch Manuel Wolfer vom TuS Adelhausen hat eine echte Aufgabe vor sich. Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

Den letzten Kampf in der Bundesliga Südwest vor der zweiwöchigen Pause hat der TuS Adelhausen verloren. Mit 9:14 mussten sich die Dinkelberger dem großen Favoriten auf den Gruppensieg, dem KSV Köllerbach, geschlagen geben. Am Wochenende geht es gleich wieder gegen zwei saarländische Teams auf die Matte. Gelingt dem TuS die Rückkehr auf die Siegerspur?

Von Mirko Bähr

Rheinfelden-Adelhausen. Die Bundesliga-Pause hat Florian Philipp vom Trainerteam des TuS Adelhausen aber nicht genutzt, um zu entspannen. Im Gegenteil. Zusammen mit der Sportlichen Leitung und dem Vorstand wurden bereits erste Gespräche im Hinblick auf die neue Runde geführt.

Trainerkollege Bernd Reichenbach düste zudem noch nur U23-WM nach Budapest. Dort sah er unter anderem auch den Auftritt seines Schützlings Denis Horvath, der aber bereits in der Qualifikation die Segel streichen musste.

Jetzt gilt der Fokus wieder der Bundesliga und den kommenden Aufgaben. Und die nächste hat es auch durchaus in sich. Am Samstag ist in heimischer Halle der AC Heusweiler zu Gast. Für Philipp ist der Tabellendritte neben der RG Hausen-Zell die stärkste Formation hinter Köllerbach und dem TuS.

In Adelhausen ist bekanntermaßen der Kader dünner besetzt als noch in der Vorsaison. Und dann wird das Fehlen von einem Stammringer schon zu einem echten Nadelöhr. Stephan Brunner ist so ein Kandidat. Der musste in Köllerbach verletzungsbedingt passen, und jetzt am Doppelkampfwochenende ist sein Einsatz noch ungewiss.

Wenn sich dann auch noch der eine oder andere Ringer nicht in der gewünschten Verfassung präsentiert, dann kann das bei dieser Leistungsdichte im Ringer-Oberhaus entscheidend sein.

Trübsal blasen will Philipp aber nicht. Im Gegenteil: „Ich bin und bleibe optimistisch. Wir weisen nämlich eine gewisse Erfahrung auf, wie man mit Situationen umgeht, in denen es einfach nicht so optimal läuft.“ Er erinnert an die Halbfinalpleiten in den Playoffs oder auch an die Saison vor zwei Jahren, als man nach einem Remis gegen Freiburg und einer Niederlage in Mainz sämtliche Rückrundenkämpfe für sich entscheiden musste, um als gesetztes Team in die Endrunde zu gelangen.

Nach Heusweiler ist Hüttigweiler an der Reihe: „Beide Dörfer sind nur 100 Meter-Luftlinie auseinander, da braucht man fünf Minuten“, findet Philipp die Saisonplanung alles andere als optimal. „Heusweiler fährt am Samstag zu uns, und wir steigen in die Eistonne und fahren dann am Sonntagmorgen ins Saarland.“

Besser wäre es gewesen, man hätte die Nacht von Samstag auf Sonntag irgendwo nördlich von Saarbrücken verbracht. Sei’s drum: Die einfachere der beiden Aufgaben steht am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Plan.

Besonders heiß, so hat Philipp im Training festgestelllt, ist Manuel Wolfer. Der will nach der knappen Niederlage gegen Köllerbachs Valentin Seimetz wieder als Sieger von der Matte gehen. Sein nächster Gegner ist aber ein echtes Kaliber: Nico Zarcone. „Manuel hat bisher nicht schlecht gerungen, aber kann noch mehr.“

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