Ringen Direkter Wiederaufstieg für WKG II

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Das Team der WKG Weitenau-Wieslet II schafft in Vöhrenbach den direkten Wiederaufstieg. Foto: zVg

Ein langer und kräftezehrender Wettkampftag vergab am vergangenen Samstag beim Schwarzwald-Bezirksmeister KSV Vöhrenbach die drei offenen Startplätze für die kommende Saison in der Landesliga Südbaden.

Vöhrenbach (rom). Mit fünf Siegen aus sechs Begegnungen setzten sich am Ende die Ringer der WKG Weitenau-Wieslet II gegen die Konkurrenz durch. Als einziges Team wird voraussichtlich nur die RG Waldkirch-Kollnau als Viertplatzierter den Kürzeren ziehen müssen. Nach aktuellem Stand sind drei Plätze für die kommende Landesliga-Saison zu vergeben.

Neben der WKG Weitenau-Wieslet II, die nach ihrem unglücklichen Abstieg 2021 somit direkt, nach einem Jahr in der Bezirksliga, zurückkehren wird, steigt damit auch der gastgebende KSV Vöhrenbach (Dritter) auf. Der zweitplatzierte RSV Schuttertal II kann sich über den Klassenerhalt freuen, nachdem er im Dezember von der RG Hausen-Zell II noch auf den Relegationsplatz der Landesliga verdrängt worden war.

Ein Lob sprach der KSV Vöhrenbach den Fans der WKG-Roddys aus, welche mit ihrem Trommeleinsatz durchweg für Stimmung sorgte. Davon angeheizt, startete die WKG mit einem 22:12-Erfolg gegen den RSV Schuttertal und einem 20:13 gegen den KSV Vöhrenbach. Mit dem Sieg gegen den Bezirksmeister Ortenau, RG Waldkirch-Kollnau war somit der Aufstieg schon nahezu eingetütet.

Kämpfe fordern viel Substanz

„Bei den weiteren Kämpfen hat man dann gemerkt, wie sehr der Tag an die Substanz geht. Die späteren Kämpfe wurden offener und wir kassierten unsere einzige Niederlage“, fasst Teamchef Marco Ruf zusammen.

Zum Rückrundenauftakt unterlag die WKG dem RSV Schuttertal II mit 13:20, blieb aber im direkten Vergleich vor dem Landesliga-Team dank des Schultersiegs von Thomas Bachmann (86 kg-Greco). Der Freistilmann nutzte im Vorkampf seine Chance und holte nach klarem Rückstand durch einen Konter beim Stand von 4:9 den Schultersieg.

Doch auch die Gegner brachen ein und somit gewann die WKG-Reserve die Begegnungen gegen Vöhrenbach (25:12) und die RG Waldkirch-Kollnau (22:14) ungefährdet. „Alle Teams waren stark besetzt. Es waren schöne Kämpfe. Dank der Roddys hatten wir den nötigen zusätzlichen Schub“, freute sich Marco Ruf über die Unterstützung aus der Heimat.

Ab September wird die WKG Weitenau-Wieslet II damit wieder in der Landesliga auf die Matten gehen und auf die RG Hausen-Zell II als einzigen weiteren Bezirksvertreter treffen, da der TSV Kandern (wir berichteten) als Landesliga-Vizemeister den Aufstieg in die Verbandsliga wahrnimmt.

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