Ringen Eine Frage der Ehre für den KSV

Nach dem erfolgreichen Doppelkampfwochenende ist der Ringer-Regionalligist KSV Rheinfelden mental im Aufwind. Nun geht es zur RG Hausen-Zell, die am Sonntag gegen Spitzenreiter KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt mit 8:30 unter die Räder kam. Die Kombinierten aus dem Mittleren Wiesental haben hingegen neben dem Derby am Sonntag noch den Nachholkampf für die wegen der Deutschen Meisterschaft verschobene Begegnung gegen den ASV Ladenburg vor sich. Ohne Druck ringen kann hingegen die WKG Weitenau-Wieslet, die Spitzenreiter KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt empfängt.

Bezirk Oberrhein (rom). „Wir sind klarer Außenseiter“, stapelt KSV-Trainer Sascha Oswald tief. „Aber natürlich wollen wir uns gut präsentieren und uns kämpferisch zeigen.“ Der ehemalige Bundesliga-Ringer der RG freut sich auf das Wiedersehen mit vielen Weggefährten und hofft auf viele Zuschauer aus beiden Lagern. „Es wird sehenswert“, verspricht Oswald. Sein Gegenüber Tobias Greiner freut sich, wieder eine gute Truppe stellen zu können, um das klare Ziel „Derbysieg“ einfahren zu können.

Gleich mehrere spannende Begegnungen könnten die Fans zu sehen bekommen. Die ehemals international erfolgreichen Schwergewichtler Oli Hassler (RG) und Luillys Perez Mora (KSV) versprechen ein Duell auf Bundesliga-Niveau. Dem in Bestform antretenden Vincent von Czenstkowski (66 kg-Freistil) könnte gegen RG-Legionär Ivan Guidea eine Überraschung gelingen. Nach seinem Joker-Einsatz soll Fabian Wepfer gegen Alexandru Solomon (71 kg-Greco) die Niederlage in Grenzen halten. Umgekehrt hofft die RG auf den Einsatz der angeschlagenen Luca Köpfer und Adrian Recorean. Letzter könnte gegen Eduard Frick (98 kg-Freistil) einen schweren Stand haben. Doch wer am Ende gegen wen antreten wird bei den beidseits bekannten Schwachstellen, wird sich erst mit der Abgabe der Wiegeliste zeigen.

WKG Weitenau-Wieslet

Nach zwei nervenaufreibenden Kämpfen und drei Punkten mehr auf dem Konto findet sich die WKG Weitenau-Wieslet inzwischen auf dem dritten Tabellenrang wieder. Mit diesem Aufwind und wieder mehr Roddys im Fanblock hofft Trainer Kai Vögtlin, gegen Tabellenführer KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt etwas mitzunehmen. „Wir sind klarer Außenseiter. Wir kennen ihre Stärken. Aber wir kennen auch unsere Stärken“, gibt er sich selbstbewusst und dennoch entspannt. „Wir haben unsere Punkte bereits eingefahren und können nun ohne Druck ran.“

Vermeintliche Schwachstellen sind bei den Gästen aus Oberschwaben die Klassen bis 66 und 71 Kilogramm, wo die WKG mit Stefan Dobri und Simon Dürr verlässliche Punktebringer besitzt.

Häufig wurde bisher die Klasse bis 80 Kilogramm ausgelassen. Seine Standortbestimmung haben wird WKG-Neuzugang Manuel Läufer. Sein voraussichtliches Gegenüber wird der griechische Auswahlringer Timofei Xenidis sein, der bisher fünf seiner sechs Kämpfe vorzeitig gewann. Mit dem ehemaligen Bundesliga-Athleten Adrian Wolny (75 kg-Freistil) und dem Moldawier Valeriu Toderean (75 kg-Greco) haben die Bundesliga ambitionierten Gäste zudem zwei Top-Ringer für die Schlusskämpfe.

RG Hausen-Zell

Ebenfalls keine leichte Aufgabe sein wird für die RG Hausen-Zell der ASV Ladenburg. Für RG-Trainer Tobias Greiner ist der Ausgang offen. Wie flexibel die Nordbadener sind, zeigten sie mit ihrer Aufstellung gegen den KSV Rheinfelden. Der wegen Gelb-Rot gesperrte Trainer Hossein Alizadeh konnte problemlos ersetzt werden. Entsprechend schwer einzuschätzen wird daher die Aufstellung sein.

  • Bewertung
    1

Umfrage

reg_0210_Impfung_dpa_Christoph_Soeder

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hal vorgeschlagen, die „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ Ende November zu beenden. Was halten Sie davon? 

Ergebnis anzeigen
loading