Ringen Einteilung 2022

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Vorhang auf für das Titelrennen in der Ringer-Bundesliga. Auf dem Programm stehen im Achtelfinale am morgigen Samstag die Hinrunden-Playoff-Kämpfe. Ab 19.30 Uhr trifft der TuS Adelhausen auf den ASV Schorndorf.

Für die Saison 2022/23 steht die Einteilung der zweigleisigen Ersten Bundesliga bereits fest.

Der BL-Ausschuss teilte den TuS Adelhausen in die West-Gruppe zusammen mit dem KSV Witten, KSV Köllerbach, den Red Devils Heilbronn, dem ASV Urloffen, ASV Mainz, der RKG Freiburg sowie dem SV Nackenheim ein.

Die Gruppe Ost bilden der ASV Schorndorf, der SV Nürnberg, SC Kleinostheim, AC Lichtenfels, KSC Hösbach, SV Wacker Burghausen, RSV Greiz und die AVG Markneukirchen.

Playoff-Hinrunde

Sa. AC Lichtenfels – AV Germania Markneukirchen (17.30 Uhr), TuS Adelhausen – ASV Schorndorf, SV Johannis Nürnberg – ASV Mainz 88, KSV Witten 07 – KSV Köllerbach, RKG Freiburg 2000 – SC Kleinostheim, RSV Rotation Greiz – ASV Urloffen 40:0 (Urloffen hat zurückgezogen), SV Alemannia Nackenheim – SV Wacker Burghausen, KSC Germania Hösbach – Red Devils Heilbronn (alle 19.30 Uhr).

Rheinfelden-Adelhausen (rom). Die Zeit bis zum Kampfbeginn wird für manchen Ringerfan wohl spannender sein als die dann stattfindenden Begegnungen im Achtelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Der erste Kandidat musste bereits das Handtuch werfen: Beim ASV Urloffen sorgten am Montag weitere Verletzungen sowie zwei krankheitsbedingte Ausfälle für die Absage der Endrundenteilnahme. Damit steht der RSV Rotation Greiz bereits als erster Viertelfinalist fest.

Sowohl beim SV Johannis Nürnberg (gegen ASV Mainz) in Bayern, als auch beim SV Alemannia Nackenheim (gegen SV Wacker Burghausen) in Rheinland-Pfalz wurden die Zuschauer aus der Halle verbannt. Die neue Regelung für Baden-Württemberg soll im Laufe des heutigen Freitags veröffentlicht werden. Dann steht fest, ob der TuS Adelhausen zuhause als auch auswärts gegen den ASV Schorndorf vor Publikum antreten darf.

„Das Feeling in einer vollen Halle ist natürlich etwas anderes, als wenn ich vor 25 Personen auf die Matte gehe“, bedauert TuS-Trainer Florian Hassler die aktuelle Situation. „Es ist ein anderes Flair, sogar ein anderer Heimkampf!“ Bisher plant der Bundesligist vom Dinkelberg mit bis zu 350 Zuschauern unter der 2G+-Regel sowie mit FFP2-Maske. Der Vorverkauf findet daher auch erst am heutigen Freitag von 18 bis 20 Uhr statt, um eventuelle Enttäuschungen oder Überbelegungen zu vermeiden.

Sportlich kann es Hassler hingegen etwas lockerer nehmen. Obwohl es seine erste Playoff-Teilnahme überhaupt ist, sieht er keinen Druck: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Umgekehrt haben die Württemberger um ihren neuen Chef-Trainer Volker Hirt – mit dem ASV Nendingen mehrfacher Bundesliga-Sieger – deutlich mehr Ambitionen. Ein großer, ausgeglichener Kader mit vielen in Deutschland wohnenden Spitzenringern wurde seit dem Bundesliga-Aufstieg 2019 aufgebaut. Allein durch die verschiedenen Risiko-Einstufungen der europäischen Länder ein wichtiger Faktor in der Corona-Saison. Was sowohl die Schorndorfer, den TuS Adelhausen als auch weitere Bundesligisten betrifft: Einige Nationen haben ihre Kaderringer für Lehrgänge einberufen.

„Wir kriegen auf jeden Fall eine Mannschaft zusammen“, lacht Florian Hassler zumindest kurz und freut sich auf den Kampf. Ob es nun der letzte Saisonauftritt in der Dinkelberghalle sein wird oder das Viertelfinale ruft – „wir werden keine Geschenke machen. Auch der Gegner Schorndorf muss erst einmal zehn Ringer zusammenbekommen.“

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