Ringen Engagierte Ringer auf beiden Seiten

Jakob Sailer (unten) bringt Rheinfeldens Vincent von Czenstkowski immerhin kurz ins Schwitzen Foto: Rolf Rombach Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden (rom). Einzelne Begegnungen brachten Spannung, doch so richtig Derbystimmung wollte in Adelhausen nicht aufkommen. Zu klar war nach dem Wiegen bereits die Ausgangslage. Dennoch erlebten die Fans einige spannende Duelle.

Aus den Bezirksliga-Teams entliehen boten sich im Freistilschwergewicht Marvin Moser und Björn Bauser sechs wehrhafte Minuten. Das 4:1 war der Lohn für Mosers ständiges Engagement, meistens auf verlorenem Posten in der „zweiten Liga“ auszuhelfen. Beinnahe wäre Jakob Sailer (71 kg-Freistil) die Überraschung gelungen. Als Vincent von Czenstkowski schon daran war, mit einem weiteren Durchdreher den Überlegenheitssieg einzutüten, setzte der 17-jährige TuS-Ringer seine Gegenwehr fort und brachte den Rheinfelder Punktegaranten kurzzeitig in Verlegenheit und die gefährliche Lage. Der Vierer für von Czenstkowski kam mit etwas Verzögerung.

Ansonsten fuhr der KSV von Beginn an die klaren Punkte durch Garip Bayram (57 kg-Greco) und Luillys Perez Mora (98 kg-Greco) nach Hause. Durch die Aufgabe von Pascal Ruh (75 kg-Freistil) hatte Andrius Reisch nicht viel zu tun. Manuel Kingani (75 kg-Greco) hatte zunächst seine Probleme gegen Leonard Zavarin, konnte in der zweiten Runde aber den Rückstand ausmerzen und durch die Verletzungseinschränkungen Zavarins den Überlegenheitssieg holen. Immerhin die ersten Punkte holte Alican Ulu (66 kg-Greco) gegen Fabian Wepfer durch die angeordnete Bodenlage, doch der Rheinfelder konterte den Durchdreher und setzte sich in der zweiten Runde klar durch.

Spannung bis zum Ende bot die 61er-Klasse. Dovydas Urbanavicius lag bis zur Schlussminute 0:5 gegen Patrick Hinderer zurück, ehe er mit einer Schleuder am Mattenrand vier Punkte einfuhr. Bei Urbanavicius’ Versuch, wenige Sekunden vor dem Gong, noch eine Wertung zum Punktsieg zu sammeln, holte Hinderer durch einen Konter zwei Zähler zum 7:4 und den doppelten Teampunktgewinn.

Immerhin zwei weitere Punktsiege gab es in der zweiten Kampfhälfte für die Gastgeber. Reinier Perez hatte gegen Eduard Frick, der vom Schwergewicht ins Mittelgewicht kam, lange Zeit Probleme, konnte erst in der Schlussminute mittels Takedown und Durchdreher seinen Vorsprung ausbauen. Der Kampf an den Mattenrand von Frick zur Minimierung des Vorsprungs konnte durch den Kubaner nicht abgewehrt werden und der Gast verkürzte auf 3:5.

Seinen Einstand im TuS-Trikot gab Dominik Gesgeny (80 kg-Greco) gegen Adelhausens Vorstandsmitglied Kevin Kähny. Einen Ausheber konnte der Neu-Rheinfelder in der ersten Runde noch parieren, doch musste er in der zweiten Runde die Punkte hergeben. Der 7:0-Erfolg brachte Gesgeny zumindest den doppelten Punktgewinn.

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