Zell im Wiesental - Alles gut bei der RG Hausen-Zell. Der Ligaverbleib ist schon länger unter Dach und Fach. Da kann der Aufsteiger am morgigen Samstag entspannt in den letzten Saison-Heimkampf gehen. Zu Gast in der Zeller Stadthalle ist ab 19.30 Uhr der KSV Köllerbach.

Hut ab vor dieser RG Hausen-Zell. Zunächst einmal natürlich vor den Ringern, die sich durch die Bank bravourös in dieser Runde geschlagen haben. „Das war großes Kino. Die Jungs haben voll mitgezogen und sich behauptet. Ich bin begeistert“, lobte Trainer Florian Hassler seine „Pappenheimer“.

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Auf die Schultern klopfen können sich aber auch die RG-Verantwortlichen, die bei der Kaderzusammenstellung im Rahmen der Möglichkeiten ein feines Händchen bewiesen haben.

Aber nicht nur sportlich überzeugten die Wiesentäler voll überzeugt. Sie haben am Oberrhein mit ihrer Präsentation der Heimkämpfe in der generalsanierten Stadthalle neue Maßstäbe gesetzt.

Viel spricht im Moment dafür, dass der RG-Fan in der Bundesliga-Saison 2019 dieselben Gesichter wie in der aktuellen Kampfzeit sehen wird. Denn: „Stand heute bleiben alle“, freut sich Hassler.

Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt. So werden die RG-Macher mit den beiden Trainern Florian Hassler und Adrian Recorean deshalb in der einen oder anderen Gewichtsklasse personell neue Akzente setzen. Im Blick haben die Verantwortlichen die Klasse bis 57 Kilogramm in beiden Stilarten sowie die Freistil-Gewichtsklassen 98- und 86 Kilogramm. Zudem besteht auch in der Greco-Klasse bis 66 Kilogramm Handlungsbedarf.

Gegen den Tabellenzweiten und Finalrunden-Teilnehmer Köllerbach sieht sich die RG natürlich in der Außenseiterrolle. Doch bange machen gilt nicht: „Wir werden versuchen, uns so gut wie möglich zu verkaufen, wollen diesem übermächtigen Gegner Paroli bieten und unseren Fans noch einmal einen tollen Kampf präsentieren“, betonte Coach Hassler.

Der KSV Köllerbach gastiert morgen zum zweiten Mal in einer Woche im Bezirk Oberrhein. Am vergangenen Wochenende setzte es beim Dominator TuS Adelhausen eine klare Niederlage. Heuer nun wollen die Köllerbacher die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten.

KSV-Teamleiter Thomas Geid könnte für den Auswärtskampf in Zell eine ähnliche Aufstellung wählen wie jüngst in Adelhausen. So setzt der KSV-Mannschaftsverantwortliche bei seinem zur Verfügung stehenden Ausländerkontingent wohl auf die ungarische Schiene mit Laszlo Szabo, Istvan Vereb und Erik Szilvassy. Dazu wird wohl auch noch der rumänische Freistil-Spezialist Mihail Sava kommen.