Ringen Gold für Brugger und Semisorow

Rolf Rombach
Alexander Semisorow (hinten) wird Deutscher Meister. Foto: Grant Hubbs

Zwei Titel und Doppel-Bronze bei den Deutschen Ringer-Meisterschaften für die heimischen Asse.

Nachdem es im vergangenen Jahr nicht geklappt hatte, sicherten sich bei den Deutschen Meisterschaften am Wochenende die Freistilspezialisten Elena Brugger (TuS Adelhausen) und Alexander Semisorow (ASV Mainz) nach 2022 erneut die Goldmedaille.

Der Haltinger Semisorow, der für den Bundesligisten ASV Mainz im Limit bis 70 Kilogramm antrat, sicherte sich verdient nach vier Punktsiegen seinen sechsten Aktiven-Titel. Elena Brugger gelang in diesem Jahr der Sieg nach dem Vizetitel im Vorjahr. Somit sicherte sie sich nun nach drei Bronzemedaillen nun auch die dritte Goldmedaille der Frauen.

Doppelt Bronze gab es zudem noch für den Ringerbezirk Oberrhein obendrauf. Juniorenringerin Alina Weber vom TSV Kandern hatte zum Auftakt in der Klasse bis 59 Kilogramm gegen die amtierende deutsche Juniorenmeisterin in der Klasse, Oliwia Makuch (KSV Köllerbach/Saarland), mit 2:6 das Nachsehen. Nach der Schulterniederlage gegen Elena Brugger blieb der TSV-Ringerin die Bronzemedaille.

Zehn größtenteils namhafte Gegner hatte Darius Kiefer (RG Hausen-Zell) im Greco-Limit bis 97 Kilogramm. Nach der knappen 3:5-Niederlage gegen den späteren Meister Lucas Lazogianis vom Regionalliga-Konkurrenten SG Weilimdorf war der Zeller bereits für das zweite Kleine Finale qualifiziert. Mit technischer Überlegenheit setzte sich Kiefer gegen David Hirsch vom Erstliga-Aufsteiger SV Weingarten vorzeitig durch.

Im Freistil traten bis 70 Kilogramm 17 Sportler um den Titel an. Nach seinem souveränen Überlegenheitssieg im Achtelfinale folgte ein 12:6-Erfolg von Alexander Semisorow im Viertelfinale. Mit 7:3 setzte er sich gegen den Neu-Freiburger Nationalringer Kevin Henkel durch. Im Finale folgte ein 8:4 gegen den Ex-Hausen-Zeller Leon Gerstenberger (AB Wurmlingen/Württemberg). Elena Brugger sicherte sich nach dem Sieg gegen Alina Weber den nächsten Titel durch einen Überlegenheitssieg gegen Oliwia Makuch.

Abgerundet wurde das erfolgreiche Wochenende durch den fünften Platz von Norman Trübe (TuS Adelhausen, 63 kg Greco), der sich nach der Halbfinalniederlage gegen Vize-Meister Lukas Benzin (AV Hornberg/Südbaden) im Kampf um Bronze mit 0:7 gegen Stefan Weller (SV Ebersbach/ Württemberg) geschlagen geben musste. Siebter wurde der Kanderner Felix Anselm (67 kg Greco), der nach einem Überlegenheitssieg in der Qualifikation mit 2:10 gegen den späteren Bronze-Gewinner Marco Stoll (AV Markneukirchen/ Sachsen) das Nachsehen hatte.

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