Ringen Hohe Hürden für heimische Regionalligisten

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Zell im Wiesental /Rheinfelden (rom). Starke Gegner erwarten am Samstag die hiesigen Ringerteams in der Regionalliga Baden-Württemberg. Dabei könnten zwei davon den vorzeitigen Ausgang der Meisterschaft beeinflussen.

Sollte die RG Hausen-Zell dem KSV Haslach im Kinzigtal mindestens einen Punkt abnehmen und die WKG Weitenau-Wieslet gegen Tabellenführer SV Germania Weingarten verlieren, wären die Nordbadener bereits am 15. Kampftag der neue Meister.

Sechs Punkte Vorsprung hat der nordbadische Oberliga-Meister Weingarten auf den südbadischen Oberliga-Meister KSV Haslach. Im direkten Vergleich hat der SVG einen 28:8-Erfolg auf seiner Seite, der beim Rückkampf am 3. Dezember nur schwer einholbar sein wird. Unabhängig davon reichen dem ehemaligen deutschen Mannschaftsmeister drei Punkte aus den verbliebenen vier Saisonbegegnungen für den Durchmarsch in die zweite Bundesliga.

Germania Weingarten – Weitenau-Wieslet

Der bereits jetzt bundesligataugliche Kader der Weingartener mit dem heißblütigen Anhang glänzte in dieser Saison mit einer souveränen Siegesserie und immer mindestens elf Punkten Vorsprung. Das beweisen auch die Live-Übertragungen aus der Arena in dieser Saison. Selbst die WKG kam in der Vorrunde mit 4:24 ordentlich unter die Räder und hatte lediglich einen Sieg zur Ehrenrettung durch Andrey Georgiev (61 kg-Greco) auf der Habenseite. Dennoch wehrten sich die WKG-Ringer nach Kräften und brachten immerhin sechs der neun Niederlagen über die Zeit.

RG Hausen-Zell - KSV Haslach

Nicht chancenlos war die RG im Kinzigtal bei der 16:21-Niederlage. Ohne die Verletzung von Alexandru Solomon wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Nach einigen Ausfällen sind die meisten Ringer wieder genesen. Schon in der Vorwoche war die WKG Weitenau-Wieslet auf einem guten Weg, dem KSV Haslach Punkte abzunehmen. Mit der entsprechenden Tagesform könnte Hausen-Zell ein Befreiungsschlag in Richtung Klassenerhalt gelingen und damit womöglich bei der Titelvorentscheidung mitreden.

KSV Hofstetten - KSV Rheinfelden

Beim KSV Hofstetten darf Schlusslicht KSV Rheinfelden auf die Matte. Obwohl sich die Ringer vom Hochrhein auch am vergangenen Wochenende als noch immer wehrhaft erwiesen, stehen die Chancen schlecht, dem zweiten Kinzigtal-Verein der Liga Punkte zu entführen. Zu groß ist die Hypothek mit der leeren 57er-Klasse. Mit den Top-Ringern Julian und Patrick Neumaier in den beiden oberen Klassen sind zudem Punktegaranten vorhanden, die schwer zu besiegen sind. Obwohl Rheinfelden im Vorkampf drei Begegnungen für sich entscheiden konnte, stand final ein 7:21 auf der Anzeigentafel, da sogar Ferenc Almasi (130 kg-Greco) gegen Patrick Neumaier mit 4:6 den Kürzeren gezogen hatte.

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