Ringen KSV Rheinfelden gewinnt die Heimpremiere

Andrius Reisch holt sich mit Beinangriffen einen 8:0-Erfolg und damit dem KSV Rheinfelden den Sieg gegen Schriesheim. Foto: Rolf Rombach

Rheinfelden (rom). „Endlich gewinnen wir auch einmal knapp. Nach den engen Niederlagen in der Vorsaison haben wir das verdient“, waren sich Sebastian von Czenstkowski und Vater Peter nach dem 15:13 der Rheinfelder gegen den KSV Schriesheim einig.

Im vorletzten Duell sicherte Andrius Reisch (75 kg-Freistil) den Gastgebern den ersten Saisonsieg in der Regionalliga. Häufig genug mussten die Hochrheinringer bereits schon wegen eines Mannschaftspunkts auf ein Remis oder Sieg verzichten. Diesmal war es anders.

Der finale und entscheidende Kampf begann für Reisch gewohnt abtastend. Nach der Passivitätsermahnung für seinen Gegner Luciano Testas erhielt er postwendend ebenfalls die Aufforderung zu mehr Aktionen. Mit seinen immer noch blitzschnellen Beinangriffen holte er sich die Ferse des Gegners und kam so zu zwei Punkten durch das Verbringen in die Bodenlage.

Fortan blieb er der kampfbestimmende Ringer. In der Schlussminute gelang Reisch dies ein viertes Mal, womit er sogar auf drei Teamzähler durch ein 8:0 kam. Zu dem Zeitpunkt hätten zwei Zähler bereits gereicht für den KSV-Erfolg. Entsprechend groß der Jubel in der Halle, die mit 100 Zuschauern etwas weniger als gewöhnlich gefüllt war.

Kähny wird von Minute zu Minute immer aktiver

Nur einen Takedown holte sich Kevin Kähny (86 kg-Greco) nach der Pause. Nach dem er in der ersten Runde zunächst in die Bodenlage musste, setzte er dann den weiteren Kampf deutlich aktiver fort und brachte durch sein 3:1 immerhin einen Punkt in die rote Ecke.

Zuvor holte Luillys Perez Mora (130 kg-Greco) einen Punkt am Mattenrand, womit das Unentschieden nach Passivitätsermahnungen zu einem 2:1 für den Venezolaner wurde. Nach Startschwierigkeiten gelang Vincent von Czenstkowski (66 kg-Freistil) einen 0:3-Rückstand zu einem 8:3-Erfolg zu drehen, da in der zweiten Runde von Gegner Alexandru-In Asan nur noch wenig Gegenwehr erfolgte. Mit dem Kampflos-Sieg von Sasha Hinderer (57 kg-Freistil) sowie dem Schultersieg durch Eddie Frick (98 kg-Freistil) reichte es für einen versöhnlichen Auftakt.

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