Ringen Letzte Auswärtsfahrt für TuS

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TuS-Mann Sebastian Jezierzanski (rechts) erwartet ein spannendes Duell. Foto: Rolf Rombach

Drei Kämpfe ohne Sieg gegen die oberen Tabellenplatzierten haben den TuS Adelhausen zwischenzeitlich auf Rang drei der Bundesliga-Südwestgruppe verschoben.

Rheinfelden-Adelhausen (rom). Die Playoff-Teilnahme der Dinkelbergstaffel ist derweil nicht in Gefahr: Die ersten Vier jeder Gruppe nehmen an der Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft teil, die voraussichtlich am 8. Januar 2022 startet. Ebenso sind diese 16 Vereine für die neue zweigleisige erste Bundesliga qualifiziert. Die wiedereingeführte zweite Bundesliga soll ebenfalls in zwei Gruppen mit je acht Mannschaften aufgeteilt werden.

Bedeutsam sind die beiden vorderen Gruppenplätze, weil diese gesetzt sind für das neu eingeführte Achtelfinale. Somit wird vermieden, dass die Tabellenführer vor dem Halbfinale auf andere Gruppensieger treffen können. 2019 traf den TuS Adelhausen das Los, bereits im Viertelfinale gegen Meister SV Burghausen antreten zu müssen. Das kann dem Gruppenzweiten zwar im Viertelfinale 2022 erneut passieren, dafür muss aber zunächst das Achtelfinale gewonnen werden.

Aus südbadischer Sicht bleibt es 2022 bei drei Erstligisten. Neben dem TuS Adelhausen (3.) sind auch der ASV Urloffen und die RKG Freiburg sicher qualifiziert und machen aktuell die Plätze zwei bis vier unter sich aus. Die Freiburger (Platz vier) haben in ihrem letzten Gruppenduell am Samstag den ASV Urloffen (Zweiter) zu Gast und könnten dem TuS Adelhausen Schützenhilfe um den wichtigen zweiten Tabellenplatz leisten. Die Dinkelbergstaffel lauert zwei Punkte hinter dem ASV Urloffen auf dem dritten Platz und muss in den verbleibenden zwei Duellen gegen die Schlusslichter KV Riegelsberg und ASV Hüttigweiler punkten, während Urloffen sogar noch zuhause gegen Gruppensieger KSV Köllerbach ran muss.

Für TuS-Trainer Florian Hassler war die zu erwartende Niederlage gegen den saarländischen Top-Verein kein Beinbruch. Er ist schon fokussiert auf die letzten beiden Kämpfe gegen die saarländischen Schlusslichter und mahnt vor dem Auswärtskampf in Hüttigweiler, den Gegner nicht zu unterschätzen: „Der ASV war in der Vorrunde schon ein unangenehmer Kontrahent. Heusweiler hat die bessere Mannschaft, aber Hüttigweiler ist gefährlicher“. Einen Grund sieht der TuS-Coach in der guten Jugendarbeit des Gegners. „Die Jungs mussten anfangs noch Lehrgeld bezahlen, sind aber inzwischen zu Punktegaranten herangewachsen“, lobt Hassler die gegnerische Philosophie.

Während beim ASV Hüttigweiler ein Fragezeichen hinter Numan Bayram (66 kg-Greco) steht, ist beim TuS Adelhausen noch nicht sicher, ob Manuel Wolfer (71 kg-Freistil) endlich ins Team zurückkehren wird. „Unser Doc und der Physio sind dran“, hofft Hassler. Verzichten muss er definitiv auf Felix Krafft (130 kg-Freistil), verrät aber noch nicht, ob er eine Alternative gegen den moldawischen WM-Zwölften Egor Olar stellt.

Ein spannendes Duell erwartet die Zuschauer direkt nach der Pause. Nach der knappen 4:5-Niederlage im Vorkampf auf 98 Kilogramm trifft Sebastian Jezierzanski nun in der 86er-Klasse auf Denis Balaur. „Das ist sein Gewicht, das hat man in der Vorwoche gegen Köllerbach gesehen. Das war ein Leckerbissen, wie Sebastian die Angriffe seines Gegners abgewehrt hat“, freut sich Hassler.

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