Ringen Letzter TuS-Besuch im Kleinen Wiesental

Jonas Dürr (l.) hat einen echten Brocken vor sich. Foto: Bähr Foto: Die Oberbadische

Tegernau (rom). Fünf Regionalliga-Derbys konnten die Ringerfans in dieser Saison bereits sehen. Wohl am wenigsten besucht war der Vorkampf des TuS Adelhausen II gegen die WKG Weitenau-Wieslet. In Tegernau wird die Stimmung eine andere sein, zumal am Samstag nur noch Landesligist TSV Kandern zum Heimkampf lädt. Alle weiteren Vereine des Bezirks kämpfen auswärts.

In Adelhausen konnte sich die WKG mit einem 22:12 für die Vorjahresschlappe revanchieren, als beide im Abstiegskampf dringend auf Punkte angewiesen waren. Fünf vorzeitige Siege sowie der 6:0-Erfolg von Simon Dürr gegen Alican Ulu (71 kg-Greco) brachten die Gäste uneinholbar in Führung. Es war der Tag, als die sportliche Leitung des TuS den Schlussstrichunter das Abenteuer Regionalliga zog und öffentlich bekannt gab, dass man den geordneten Rückzug antreten wolle. Entsprechend tritt das Team seitdem meist mit fünf bis sieben Eigengewächsen an, unterstützt durch Zsolt Berki und zwei Legionäre.

Die WKG hat zwar rechnerisch den Klassenerhalt noch nicht geschafft, doch ist das wohl nur noch Formsache. „Wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen“, sagt Kai Vögtlin. Der WKG-Trainer erwartet bezüglich der Aufstellung der Gäste keine Überraschungen, freut sich dennoch schon auf attraktive Kämpfe: „Ich bin gespannt, ob Nico Streule seine gute Form bestätigen kann und wie sich Jonas Dürr gegen Dominik Gesgeny verkauft.“

Vermutlich wird für den TuS nun wieder Felix Krafft im Schwergewicht auflaufen, der erst sechs der erlaubten sieben Kämpfe im Bundesliga-Team absolviert hat, um nicht als Doppelstarter zu laufen. Er träfe auf Marcus Mickein, der in dieser Saison schon manchem großen Namen den Schneid abkaufte. Alternativ wäre bei Adelhausen auch Nick Matuhin denkbar, der zuletzt Bronze beim Großen Preis von Moskau, dem „Alrosa Cup“ gewann und deswegen in der Bundesliga verhindert war.

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