Zell-Gresgen - Er hat mit dem Regionalliga-Team des TuS Adelhausen den Titel geholt. Seit 2016 ist Axel Grether bei seinem Heimatverein SV Gresgen in der Ecke und weiß die jungen Athleten zu motivieren. Vor dem Heimkampf (Beginn 20 Uhr) gegen den AC Gutach-Bleibach stellte er sich den Fragen unseres Mitarbeiters Rolf Rombach.

Nachdem der Verbandsligaverbleib gesichert ist, geht es nun entspannter zu?
Nein, ganz im Gegenteil. Das interne Saisonziel, dass sich die Mannschaft nun nach dem gesicherten Ligaverbleib gesetzt hat, ist der dritte Platz. Und das trotz des Ausfalls unseres Punktegaranten Markus Eichin, der die komplette Saison krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand. Die Mannschaft hat sich als Einheit präsentiert , läuft mit selbst gedruckten T-Shirts mit der Aufschrift „unser Team“ für Markus auf. Das ist einfach eine Herzenssache.

Ihr „Braunbär“ Jan Braun hat so manchen Schultersieg in Rücklage errungen. Wie viel Nerven kostet Sie der Mann?
Mein Braunbär hat sich in den letzten drei Jahren enorm entwickelt. Im physischen wie auch technischem Bereich. Er ist ein unberechenbarer Ringer, der immer für einen Schultersieg gut ist, da er sehr offensiv ringt.

Die Verbandsliga-Mannschaft besteht fast nur aus Eigengewächsen. Gibt es in Gresgen so viele Ringer-Talente?
Man muss dazu sagen, dass wir nach der Auflösung der SG Eichen zwei für uns sehr wichtige Ringer verpflichten konnten. Doch generell wurde in den letzten Jahren von Bruno Berger und Denis Grether die Jugendarbeit kräftig vorangetrieben. Das zahlt sich nun in der aktuellen Saison aus.

Noch ein Blick in die Zukunft: Was strebt der SVG 2019 an, und wie soll das erreicht werden?
Die Saison 2019 wird für mich als Trainer die letzte sein. Doch ich werde alles dafür tun, um eine junge, motivierte und starke Mannschaft für die kommende Saison auf die Beine zu stellen. Nachdem wir in dieser Woche mit unserer Vorstandschaft ein Gespräch hatten, können wir bereits einen Neuzugang für den SV Gresgen präsentieren. Das Geheimnis wird am Heimkampf gelüftet. Es ist ein richtiger Coup, der wohl größte Transfer der Vereinsgeschichte. Auch haben bereits alle Aktivringer die Zusage für die nächste Saison gegeben. Darauf lässt sich natürlich aufbauen. Eine engagierte Vorstandschaft, tolle Fans und eine großartige Heimkampfpräsentation in einer großartigen Halle sind weitere Faktoren, die aus dem SV Gresgen einen erfolgreichen Verein gemacht haben.