Ringen Nicht verrückt machen lassen

Wieder vereint: WKG-Trainerduo David Muller (l.) und Kai Vögtlin. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Kleines Wiesental. Mit drei Zählern auf der Habenseite liegt die WKG Weitenau-Wieslet nach vier absolvierten Duellen in der Regionalliga Baden-Württemberg auf dem achten Rang. Nun will man in den kommenden Tagen einen Schritt nach vorne machen. „Einen der nächsten beiden Kämpfe möchte ich gewinnen“, macht Trainer Kai Vögtlin klar.

Am Feiertag geht es bereits ab 13 Uhr beim KSV Schriesheim auf die Matte, ehe dann der KSV Tennenbronn am Samstag seine Visitenkarte in der Höllsteiner Wiesentalhalle abgibt. Nach der Punkteteilung gegen Rheinfelden, die am Ende so auch in Ordnung gehe, wie Vögtlin erklärt, ist man im Kleinen Wiesental heiß auf den zweiten Saisonerfolg. Warum denn nicht beim Tabellenzweiten, fragt der WKG- Coach. „Wir machen uns erstens nicht verrückt und fahren zweitens nicht dahin, um die Punkte dort zu lassen.“

An der Badischen Bergstraße siegte kürzlich Tennenbronn mit 16:11. Es ist also durchaus möglich, die Schriesheimer auch vor den eigenen Fans in die Knie zu zwingen. Vögtlin erwartet wieder ausgeglichene Kämpfe. Dabei gilt es, sich auf den neuen Rhythmus einzustellen. Ein Kampf unter der Woche ist eben dann schon noch etwas anderes. „Und wir reisen mit einer Mannschaft an, die gewinnen kann“, ist sich Vögtlin sicher, der seine Equipe ganz und gar nicht chancenlos sieht.

Dasselbe gilt auch für Konditionswunder Stefan Kilch-ling in der Klasse bis 75 kg-Greco, der es im letzten Duell des Nachmittags mit Altmeister Wladimir Berenhardt zu tun bekommt. „Stefan muss anfangs dagegenhalten und nicht gleich in eine blöde Aktion reinlaufen. Je länger der Kampf dauert, desto besser ist es für ihn. Er muss sich viel bewegen“, gibt Vögtlin die Marschroute vor.

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