Ringen Pause oder doch Probelauf?

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Trainer Sascha Oswald (links) gibt Kevin Henkel letzte Anweisungen. Foto: Rolf Rombach

Noch vier Kämpfe stehen in der Gruppenphase der ersten Ringerbundesliga an. Am morgigen Samstag triifftder TuS Adelhausen auf den Tabellenführer der Westgruppe, ASV Mainz.

Rheinfelden-Adelhausen (rom). Nach der 9:18-Heimniederlage lässt TuS-Trainer Sascha Oswald offen, welchen Kurs die Truppe vom Dinkelberg fahren wird. „Wir haben ein paar Überlegungen angestellt“, gibt Oswald zu. Allerdings gibt der Taktikfuchs keine Details preis, wohin der Zug sozusagen fahren wird.

Möglich ist, dass den Topringern eine Verschnaufpause gegönnt wird, weil die Siegchancen gegen Mainz gering sein könnten. Oder die Dinkelbergstaffel bietet das bestmögliche Team für eine Standortbestimmung gegen den Vorjahresfinalisten auf.

Auf TuS-Seite trifft Etka Sever (98 kg-Greco) auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden. Bei den Mainzern sind mit Ibrahim Fallacara (57 kg-Greco), Beka Bujiashvili (61 kg-Freistil) und dem Haltinger Alexander Semisorow (71 kg-Freistil) gleich drei ehemalige TuS-Ringer zuletzt im Aufgebot der Rheinländer vertreten gewesen.

TuS trifft in Mainz auf alte Bekannte

Nach der verlustpunktfreien Vorrunde war der ASV Mainz mit dem 15:12 gegen den ASV Urloffen nicht mehr so souverän wie im Hinkampf aufgetreten. Der 15:13-Erfolg der Red Devils Heilbronn in Mainz war die erste Niederlage des ASV seit dem Finalrückkampf in Burghausen im Februar.

Nach dem erfolgreichen 19:6-Heimkampf gegen den ASV Urloffen war Sascha Oswald erleichtert, dass die Mannschaft nach den nicht ganz optimal verlaufenen Kämpfen sich souverän durchgesetzt hatte. „Wir haben gezeigt, dass wir etwas ändern müssen und das getan, auch wenn es leider nicht in jedem Kampf geklappt hat.“ So bedauerte Oswald die knappe Niederlage von Thomas Eckhardt (71 kg-Freistil) und Etka Sever (98 kg-Greco). Sever könnte auf den polnischen WM-Teilnehmer Tadeus Michalik treffen, Eckhardt im südbadischen Duell auf Alexander Semisorow.

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