Ringen Perez bleibt, ein Russe kommt

Rheinfelden - Personell haben die Verantwortlichen des Ringer-Regionalligisten KSV Rheinfelden hervorragende Arbeit geleistet. Jetzt ist der Kader des Aufsteigers für die anstehende Mannschaftssaison komplett. Er dürfte so stark wie nie zuvor sein. Da haben die Rheinfelder richtig geklotzt.

In den vergangenen Wochen und Monaten stachen bei den Industriestadt-Ringern noch drei spektakuläre Trümpfe.

Personellen Handlungsbedarf sah man beim KSV vor allem in den leichtesten Gewichtsklassen (57/61 Kilogramm). Nun ist den Verantwortlichen beim KSV Rheinfelden ein spektakulärer Fang gelungen.

Nach zahlreichen Gesprächen mit vielen potenziellen Kandidaten hat man sich beim KSV wohl für die stärkste­ Option entschieden: Aus Russland wird in diesem Jahr Mikhail Ivanov für den Oberrhein-Regionalligisten auf die Matte gehen.

Ivanov hat mit starken Leistungen auf vielen internationalen Turnieren geglänzt und ist Mitglied des russischen Nationalkaders. Keine Frage: Seine Verpflichtung wertet die Qualität des KSV-Kaders gewaltig auf. „Er wird für uns eine große Verstärkung sein, zumal er auch flexibel einsetzbar ist“, schreiben die Rheinfelder auf ihrer Facebook-Seite.

Mikhail Ivanov stammt aus Jakutsk. Es ist die Hauptstadt der Teilrepublik Sacha (Jakutien) im russischen Föderationskreis Fernost. Sie hat rund 270000 Einwohner und liegt am Fluss Lena. Die Stadt hat ein ähnliches Klima wie das knapp 700 Kilometer entfernte Oimjakon, der Kältepol der bewohnten Gebiete der Erde, und gilt daher als kälteste Großstadt weltweit.

Kevin Kähny vom TuS zum KSV Rheinfelden

Enorm wichtig für den KSV Rheinfelden ist auch, dass nun die Zusage von Luillys Perez für eine weitere Saison vorliegt. Der venezolanische Topringer, der sich derzeit schon in der Vorbereitung für die Qualifikations-Turniere der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio befindet, hat bereits Ende der vergangenen Saison signalisiert, dass er dem KSV auch in der kommenden Saison treu bleiben wird. Zur Freude aller Rheinfelder Ringer-Fans ist das nun in trockenen Tüchern. Für Luillys Perez war diese Entscheidung angesichts seiner familiären Beziehungen zum KSV Rheinfelden eigentlich selbstverständlich.

Greco-Spezialist Perez wird in der anstehenden Regionalliga-Mannschaftssaison für die Rheinfelder wieder die Rolle als Sieggarant in den schweren Gewichtsklassen spielen.

Doch nicht genug der positiven Meldungen. Den KSV-Verantwortlichen ist es gelungen, vom Erstbundesligisten TuS Adelhausen einen weiteren Hochkaräter loszueisen. Kevin Kähny hat sich dem KSV angeschlossen. Laut Liga-Datenbank ist Kähnys Wechsel seit dieser Woche offiziell. Kähny dürfte somit wohl beim KSV Rheinfelden als versierter Ringer im griechisch-römischen Stil in der Mittelgewichtsklasse bis 86 Kilo­gramm gesetzt sein.

„Sollten wir entgegen der letzten Regionalliga-Saison vom Verletzungspech verschont bleiben, werden wir dieses Jahr wohl die stärkste Mannschaft, die wir jemals hatten, auf die Matte schicken. Damit dürften wir in dieser Liga durchaus konkurrenzfähig sein“, jubeln die Rheinfelder auf ihrer Facebook-Seite.

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