Ringen Personelle Probleme bei den Oberrhein-Klubs

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Zell im Wiesental/Rheinfelden (rom). Nach 13 von 18 Kampftagen geht’s in der Regionalliga Baden-Württemberg noch immer spannend zu. Auch wenn der Tabellenführer SV Germania Weingarten in der kommenden Woche vielleicht schon sein Meisterstück perfekt machen kann, ist dahinter nahezu noch alles möglich.

Durch das komplexe Aufstiegsregelwerk des Deutschen Ringerbunds für die zweite Bundesliga ist frühestens bis zum 31. Dezember eine Perspektive für die abstiegsbedrohten Vereine absehbar. Denn bis dahin können Siebte der zweiten Bundesliga und der Regionalliga-Vizemeister sich erklären, ob sie an der Relegationsrunde im Januar teilnehmen möchten. Steigt kein baden-württembergischer Verein ab, reduziert sich die Zahl der Absteiger auf zwei Teams. Im Falle des Aufstiegs des Regionalliga-Vizemeisters müsste sogar nur ein Verein in die Oberliga seines Landesverbands. Ein Hoffnungsschimmer für die RG Hausen-Zell.

Aktuell auf dem zweiten Rang steht Aufsteiger KSV Haslach. Bei ihm darf am Samstag die WKG Weitenau-Wieslet auf die Matte. Nach dem Pflichtsieg gegen den TSV Ehningen ist sich WKG-Trainer Kai Vögtlin sicher, dass auch im Kinzigtal Punkte möglich sind: „Wenn wir wieder eine so geschlossene Mannschaftsleistung bringen, ist was drin!“ Dennoch rechnet Vögtlin mit einem engen Ausgang, wie das 14:18 in der Vorrunde zeigte, als jedes Team fünf Duelle für sich entschied. Spannend könnte das Aufeinandertreffen von Levan Lagvilava (130 kg-Freistil) mit dem ehemaligen WKG-Ringer Marcus Mickein werden. Michael Herzog (98 kg-Greco) muss vermutlich wieder gegen Igor Gavrillita ran, den er im Vorkampf mit 9:2 bezwang.

Hausen-Zell empfängt den KSV Hofstetten

Ein Ringer genesen, dafür ein anderer krank und selbst dazu noch angeschlagen. RG-Trainer Sven Kiefer ist aktuell nicht zu beneiden. Deshalb ist die Stimmung im Wiesental auch etwas im Keller. „Aber wir können uns noch nach oben kämpfen. Jetzt kommen die wichtigen Kämpfe“, schwenkt Kiefer in Optimismus um. Mit vier Niederlagen in Serie blieb Gegner KSV Hofstetten bisher punktlos in der Rückrunde, wenngleich das 16:18 gegen den KSV Haslach am Ende nur um Haaresbreite einem Remis wich.

Rheinfelder Personalprobleme

Erneut hadert der KSV Rheinfelden mit der Ringerfreigabe durch die Verbände. „Seit drei Wochen warten wir auf die Freigabe des Deutschen Ringerbunds wegen scheinbar fehlender Angaben auf dem Antrag. Dabei hatte ich vergangene Woche schon das Ok mit Stempel und Unterschrift“, bedauert Trainer Fabian Wepfer. Entsprechend gedrückt sei die Stimmung im Team. Der ukrainische Neuzugang Bogdan Kosariev (57 kg-Greco), welcher in der Schweiz lebt, wurde nach dem Kampf in Tennenbronn wieder gestrichen. Wann er zum Einsatz kommen darf, ist unklar.

Zum Heimkampf empfängt der KSV Rheinfelden am morgigen Samstag das letztjährige Schlusslicht SVG Nieder-Liebersbach, welches sich in der Vorwoche gegen die RG Hausen-Zell klar durchsetzte und damit als Favorit an den Hochrhein kommt.

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