Ringen Pfunder schafft das Wunder

Lörrach - Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Zum Wohle des Ringkampfsports ziehen die Oberrhein-Vereine TuS Adelhausen, SV Gresgen, RG Hausen-Zell, TSV Kandern, KSV Rheinfelden und WKG Weitenau-Wieslet an einem Strang, laden die Besucher auf der diesjährigen REGIO-Messe in Lörrach zum „Tag des Ringens“ ein.

Mit im Boot sitzt auch die Sportstiftung Südbaden, die etliche Ringer-Talente fördert und am „Tag des Ringens“ über ihre Arbeit informiert.

Initiiert hat dieses kollegiale Miteinander Dirk Pfunder, Vorstandsmitglied der WKG Weitenau-Wieslet. Pfunder ließ seine guten Kontakte zu Thomas Platzer spielen. Der Messe-Chef war, wie die heimischen Ringer-Clubs, begeistert von Pfunders Idee. So rannte der umtriebige Geschäftsführer einer Lörracher Glas- und Gebäudereinigungsfirma bei allen Beteiligten offene Türen ein. Platzer stellt den Klubs am 21. März von 14 bis 18 Uhr die Event-Halle für ihre Präsentation unentgeltlich zur Verfügung.

Mitmach-Parcours, Showkämpfe und Informationen satt

Zumindest für einen Tag wird die Rivalität zwischen den heimischen Ringer-Klubs ruhen. Stattdessen wurde eine Allianz geschmiedet, die es wohl in dieser Art und Weise in der oberrheinischen Historie des Ringens noch nicht gegeben hat. „Dass die Umsetzung so wunderbar und harmonisch klappt, hätte ich nicht gedacht“, freute sich denn auch Pfunder über das Miteinander.

Lediglich zwei Sitzungen in den Räumen der Firma Sänger mit den Vereinsvertretern Robert Brombach-Pfennighaus, Patrick Müller (beide KSV Rheinfelden), André Huber (RG Hausen-Zell), Andreas Vollmer, Markus Eichin (beide SV Gresgen), Peter Rümmele (TSV Kandern), Timo Zimmermann (TuS Adelhausen) und Volker Dürr (WKG Weitenau-Wieslet) waren notwendig, um die Choreografie des Ringer-Tages an der REGIO-Messe festzuzurren.

Neben einer Tischmesse planen die Klubs in jeweils vier 45-Minuten-Blocks vier Einheiten Jugendtraining (geleitet von Stützpunkttrainern), Showkämpfe von Aktiven und Jugendlichen sowie Aktionen, bei denen die Besucher eingebunden werden. Jeder Verein stellt Jugend und Aktivringer sowie die „Manpower“ für das Organisationsteam.

Den jungen Besuchern wird ein Mitmach-Parcours mit sechs Stationen (Geschicklichkeits-, Koordinations-, Kraftübungen) in Zirkelform geboten. Dieses Angebot ist während des Vier-Stunden-Auftritts ein Durchläufer. Den Aufmerksamkeitswert der Veranstaltung soll ein Powerpoint-Vortrag (Endlosschleife), in dem die Faszination des Ringkampfsports gezeigt wird, erhöhen. Hier werden sich die Vereine in Wort und Bild präsentieren.

Die Moderation beim „Tag des Ringens“ übernimmt der „Bär vo Gresge“. Markus Eichin informiert während der Veranstaltung als sachkundiger Insider. Er führt Interviews und geht auch auf die soziale Komponente der Vereinsarbeit ein. Alle Sportinteressierten sollten sich den Termin vormerken.

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