Ringen „Rechneten mit schwerer Saison“

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Kai Vögtlin, Trainer der WKG Weitenau-Wieslet.             Foto: Uli Nodler

Steinen-Weitenau (rom). Von Rang drei auf sieben in 13 Monaten. So verschob sich die WKG Weitenau-Wieslet in der Regionalliga zwischen der abgebrochenen Saison 2021 und der nun endlich komplett durchgeführten 2022er-Runde. Nach einem Traumstart mit zwei Derby-Siegen wurde es zwischenzeitlich eng in Sachen Klassenerhalt. Ungewohnt für das in der Regionalliga etablierte Team aus dem Kleinen Wiesental.

Ein Remis, fünf Heimsiege und zwei Erfolge auswärts war die vergleichsweise magere Bilanz. Retrospektiv nicht ganz überraschend, wie der Sportliche Leiter Roland Vögtlin zugibt: „Nach der Verletzung von Manuel Läufer vor Rundenbeginn und der Gewissheit, dass man in der 66-Kilogramm-Freistilklasse nicht konkurrenzfähig ist, mussten wir mit einer schwierigen Saison rechnen.“ Der in der Vorsaison vom SV Eschbach gekommene Läufer gewann 2021 von 13 Duellen ein ganzes Dutzend und brachte damit 36 Punkte auf das WKG-Konto. Damit war er sogar in der Top fünf der Liga-Bestenliste. „Letztendlich muss man zufrieden sein, weil wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft haben“, ist Vögtlins Fazit.

Klassenerhalt aus eigener Kraft

Dazu beigetragen haben auch die für ihn kleinen Höhepunkte und nennt die abschließenden beiden Heimsiege gegen den KSV Tennenbronn (17:16) und KSV Hofstetten (15:14). In diesem Zusammenhang dankt er für die tatkräftige Unterstützung der Fans, allen voran den WKG-Roddys. „Sie waren da, wenn sie gebraucht wurden.“

Obwohl die Mannschaft zusammenstand, machte sich vor allem in der Vorrunde das Fehlen Läufers bemerkbar. Bei drei engen Kämpfen wäre mit ihm möglicherweise sogar der vierte Tabellenrang möglich gewesen. „Verletzungen von Sportlern sind nie gut, darauf kann jeder Verein gerne verzichten. Und auf einmal steckt man im Abstiegskampf. Das kostet alle Nerven, das muss nicht mehr sein“, bekennt Roland Vögtlin, der einige Male den beruflich verhinderten Junior Kai am Wochenende in der Ecke vertrat.

Für die neue Saison plant die WKG Weitenau-Wieslet sich daher nochmals zu verstärken und hofft alle Teammitglieder zu halten. „Geeignete Sportler zu finden ist nicht einfach. Glücklicherweise hat die WKG einen guten Ruf, was möglicherweise hilfreich sein kann. Gelingt dies, wollen wir im vorderen Tabellendrittel mitringen.

Mehr Zuschauer in die Halle locken

Ein weiteres Ziel ist es, durch die sportlichen Erfolge wieder mehr Zuschauer in unsere Halle zu locken. Vor großer Kulisse zu kämpfen, spornt alle zusätzlich an“, zeigt sich Roland Vögtlin zuversichtlich. Zudem ist mit der Rückkehr des Reserveteams in die Landesliga Südbaden sowohl für die eigenen Jugendlichen als auch für Ersatzringer eine attraktive Alternative vorhanden, sollte der Platz im Regionalliga-Team besetzt sein.

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