Ringen Richtige Klatsche kassiert

WKG-Mittelgewichtler Jonas Dürr lässt nichts anbrennen. Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

Von Uli Nodler

Steinen-Höllstein. Nicht viel zum Jubeln hatten die Roddys und übrigen Zuschauer am Samstagabend in der Höllsteiner Mehrzweckhalle. Weitenau-Wieslet kassierte eine richtige Klatsche, hatte gegen den KSV Tennenbronn beim 5:21 nicht den Hauch einer Chance.

Nach sechs von 18 Kämpfen ist nun auch allen im WKG-Lager klar geworden, dass auch in dieser Saison der Liga-Verbleib das Maß aller Dinge sein wird. Der aktuelle Tabellenstand ist ernüchternd. Der Regionalligist aus dem Kleinen Wiesental steht aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz, ist aber mit dem Drittletzten KSV Rheinfelden punktgleich und hat nur einen Zähler Rückstand auf den Tabellensiebten Sulgen. Das heißt: Die Lage ist ernst, aber noch lange nicht hoffnungslos.

Dass die Heimniederlage für Weitenau-Wieslet so deutlich wurde, hängt auch damit zusammen, dass der eine oder andere WKG-Akteur momentan keine Bestform hat.

Das gilt vor allem für Zorhab Ohanian. Der Freistil-Leichtgewichtler schwächelt aktuell. Von den bisherigen sechs Mattenduellen gewann Ohanian, der in der vergangenen Saison ein absoluter Sieggarant war, nur deren drei. Da holte er allerdings mit Schultersiegen das Maximum.

Punktniederlagen musste Ohanian gegen den Ladenburger Hossein Alizadeh, Vincent von Czenstkowski und jüngst gegen den Tennenbronner David Brenn einstecken. Der WKG-Leichtgewichtler führte in diesem Kampf schnell mit 4:0, doch dann holte David Brenn mit cleveren Konterattacken nicht nur auf, sondern ging sogar mit 7:4 in Front. Ohanian holte zwar in der letzten Minute nochmals mit 8:7 die Führung zurück, wurde dann aber erneut vom Tennenbronner gekontert und verlor mit 8:9. „Zorro hat dreimal den gleichen Fehler gemacht. Das hat sein Gegner clever ausgenutzt“, kommentierte TuS-Coach Kai Vögtlin die Niederlage.

Der Gastgeber gewann lediglich zwei Mattenduelle an diesem Abend. Zunächst feierte Svetlin Shindov (bis 57 kg, Freistil) einen 10:6-Punktsieg gegen Leon Schetterer, dann glänzte Greco-Mittelgewichtler Jonas Dürr (bis 86 kg) mit einem 10:1-Punktsieg gegen Jonas Schondelmaier. Das Punktemaximum mussten dagegen Nico Streule (bis 61 kg, Greco), Benny Vogt (bis 75 kg, Freistil), Stefan Kilchling (bis 75 kg, Greco) und Marco Ruf (bis 80 kg, Freistil) abgeben. Knappe Punktniederlagen mussten außerdem Simon Dürr (bis 71 kg, Greco) sowie die beiden schweren Jungs Michael Herzog (bis 130 kg, Greco) und Marcus Mickein (bis 98 kg, Freistil) hinnehmen.

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