Ringen RKG im Visier und Playoffs im Blick

Das Team des TuS Adelhausen will sich auf dem Weg in die Playoffs nicht aufhalten lassen. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Nach dem lokalen Prestigekampf bei der RG Hausen-Zell empfängt der TuS Adelhausen am Samstag zuhause den südbadischen Konkurrenten RKG Freiburg 2000. Der über viele Jahre erfolgreichste Klub des Landesverbandes, bestehend aus den Vereinen SV Freiburg-Haslach und AV Freiburg-St. Georgen, lauert auf dem vierten Gruppenplatz und kann sich noch Hoffnungen auf einen Losplatz für die Playoffs machen .

Rheinfelden-Adelhausen (rom). Zwei der drei Drittplatzierten der verschiedenen Gruppen ziehen mit den drei Gruppensiegern und Zweitplatzierten ins Viertelfinale ein. Es könnte somit nicht das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine in diesem Jahr sein.

Das käme dem TuS Adelhausen sicher entgegen. Denn den Vorkampf gewann die Dinkelbergstaffel mit 22:3 souverän. „Klar, dass wir zuhause Favorit sind“, gesteht auch TuS-Trainer Bernd Reichenbach. Doch sein Fokus geht schon deutlich weiter: „Wir werden langsam die Weichen stellen für die Playoffs.“ Mit einem Sieg gegen Freiburg und dem vermuteten Erfolg von Tabellenführer KSV Köllerbach gegen den Dritten ASV Hüttigweiler betrüge der Vorsprung auf Rang drei schon sechs Zähler.

Doch das primäre Ziel des TuS Adelhausen vor Weihnachten ist: Mit einem Heimsieg am 8. Dezember den KSV Köllerbach von der Spitze zu verdrängen und damit einen der Setzplätze zu erhalten, mit denen man nicht auf weitere Gruppensieger im Viertelfinale träfe. Bis dahin sollte – auch aufgrund der anhaltenden Zwei-Klassen-Gesellschaft im Ringeroberhaus – trotz der Verletzungsausfälle alles weiter nach Plan beim TuS verlaufen.

Mit einem 19:9 beim Vorletzten KV Riegelsberg startete die RKG Freiburg erfolgreich in die Rückrunde. Nun bis 71 Kilogramm aktiv ist Freistilexperte Artur Muradyan, gegen den Manuel Wolfer in der 66er-Klasse den Vorkampf nach verpatzter Auftaktminute mit 2:6 verlor. Mit seiner derzeit aufsteigenden Form und dem durch den Sieg „zuhause in Zell“ mit Selbstvertrauen gestärkt, sollte ein Punktgewinn Wolfers gegen seinen Ex-Klub möglich sein.

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