Ringen RKG schiebt TuS Favoritenrolle zu

Rolf Rombach

Seit dem Achtelfinal-Aus gegen Vizemeister ASV Schorndorf haben die Bundesliga-Ringer des TuS Adelhausen pausiert. WM-bedingt zog sich der Saisonstart bis zum heutigen Freitag hin, an dem die RKG Freiburg den TuS Adelhausen ab 20.30 Uhr in der Staudingersporthalle empfangen wird.

Von Rolf Rombach

Rheinfelden-Adelhausen. Das nun wieder zweigleisige Oberhaus besteht aus einer Ost- und Westgruppe; zu letzterer gehören neben dem TuS und der RKG noch der ASV Urloffen, die Red Devils Heilbronn, der KSV Witten, der SV Alemannia Nackenheim, der KSV Köllerbach und der ASV Mainz.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wird es somit keine Unterbrechung der Saison durch die internationalen Titelkämpfe geben. Beibehalten wird die Punkteregelung, um den Einsatz von internationalen Spitzensportlern zu begrenzen. Hierfür werden – wie auch bei deutschen Spitzensportlern – die nationalen (deutsche) und internationalen Erfolge zwischen 2018 und 2021 abgefragt und bewertet. Mit maximal 28 Punkten dürfen die zehn Ringer aufgestellt werden, wobei Eigengewächse jeweils zwei Punkte Abzug bringen.

Bis zum vierten Advent kämpfen die Teams um die Playoff-Teilnahme. „Mein persönlicher und absoluter Traum“, bekennt der neue TuS-Trainer Sascha Oswald, wäre es, dann dabei zu sein. Für den direkten Einzug wäre ein Top drei-Platz notwendig. Die Vierten und Fünften der beiden Bundesliga-Gruppen kämpfen am 27. und 29. Dezember über Kreuz um die verbliebenen beiden Plätze im Viertelfinale. Die Endrunde startet am 7. Januar 2023, das Finale ist für den 4. und 11. Februar terminiert.

Nach dem Ausscheiden von Florian Hassler hat Sascha Oswald vom KSV Rheinfelden auf dem Dinkelberg übernommen. Als Sportler war er neben dem TuS auch für die RG Hausen-Zell und den SV Triberg in der Bundesliga aktiv und kennt das Business entsprechend bereits. Nun folgt die Premiere auf dem Betreuerstuhl. „Die Anspannung steigt bei mir so langsam. Wie immer“, lacht er und freut sich, dass es nun losgehen wird. „Derbys sind natürlich immer etwas Besonderes. Als Premierenkampf ist es natürlich noch etwas spezieller. Aber ich kenne ja einige in Freiburg, somit ist es zumindest keine ungewohnte Umgebung. Das ist auch angenehmer für mich.“

Sechs Neuzugänge auf dem Dinkelberg

Sechs neue Sportler weist die Wechselliste des Südbadischen Ringerverbands für den TuS Adelhausen aus. Besonders die deutschen Kaderringer Nico Megerle (ASV Urloffen) und Etka Sever (ASV Mainz) sind hervorzuheben, belegen sie doch keinen der maximal vier Ausländerplätze. Zusätzlich sollen auch wieder junge Talente des TuS Adelhausen und die letztjährigen Nachwuchs-Zugänge Tom Stoll und Thomas Eckhardt ihre Chancen bekommen. Verlassen haben Adelhausen lediglich Giovanni Freni, der sich dem ersten Gegner RKG Freiburg angeschlossen hat, und Dominik Gegeny (KSV Rheinfelden).

Gegner Freiburg stapelt indes tief, sieht sich nicht auf Augenhöhe mit dem TuS Adelhausen, wie der neue RKG-Trainer Stefan Moosmann sagt. Neben Freni sind Mittelgewichtler Sascha Weinauge vom KSK Furtwangen sowie die Ukrainer Oleksandr Koldovskyi (bisher ASV Hüttigweiler) und Vitaliy Valkov neu im Kader der Breisgauer.

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