Ringen Trio holt den nationalen Titel

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Sehr erfolgreich verlief die Deutsche Meisterschaft der Aktiven am Wochenende aus Bezirkssicht. Die Titel für Elena Brugger, Kevin Henkel (beide TuS Adelhausen) und Alexander Semisorow (ASV Mainz, ehemals Rümmingen) sowie der fünfte Platz für Debütant Dennis Kronenberger belegen ein weiteres Mal die Leistungsstärke der Region.

Riegelsberg (rom). Bei der ersten Austragung der nationalen Wettkämpfe seit Pandemiebeginn wurde Elena Brugger zum insgesamt siebten Mal Deutsche Meisterin. Nach dem Titel 2019 in der Klasse bis 57 Kilogramm gelang ihr dies nun bis 59 Kilogramm. Drei vorzeitige Überlegenheitssiege sowie ein abschließender Schultersieg ohne einen einzigen Punkt für die Gegnerinnen in zwölf Minuten Kampfzeit setzten ein klares Statement der Nationalringerin, die 2021 Bronze bei der Europameisterschaft der Frauen erkämpfte.

Bruggers Vereinskamerad Kevin Henkel, der bereits zweifacher Männer-Sieger bis 65 Kilogramm war, holte sich erstmals den Titel bis 70 Kilogramm. Nach einem Überlegenheitssieg in der Quali-Runde hatte er mit 3:1 die Nase vorne gegen den Schorndorfer Shamil Ustaev. Gegen Gastgeber-Ringer Simon Monz gelang Henkel mit dem 9:4-Erfolg der Finaleinzug, wo Adrian Barnowski (SV Johannis Nürnberg) zu Beginn der zweiten Runde Henkels 11:0-Überlegenheitssieg zulassen musste.

Vielleicht, um Henkel aus dem Weg zu gehen, entschloss sich der Haltinger Alexander Semisorow (ASV Mainz) kurzfristig zum Wechsel in die Klasse bis 65 Kilogramm, wo er 2017 bereits den Titel holte. Der Meister von 2018, Niklas Dorn (Hösbach) wartete auf den Haltinger im Finale, nachdem Semisorow im Viertelfinale den Freiburger Bundesliga-Ringer Leon Gerstenberger mit 9:2 besiegte und im Halbfinale Nico-Antonio Zarcone (Riegelsberg) nach zwei Minuten schulterte. Knapp, aber verdient setzte sich Semisorow am Sonntag mit 7:6 gegen Dorn durch und holte damit seinen fünften Männer-Titel.

Für Dennis Kronenberger (WKG Weitenau-Wieslet) hieß es nach dem Auftaktkampf direkt abwarten, da er gegen Andreas Walter (Unterföhring) mit 0:10 in 31 Sekunden unterlag. Doch der Bayer erreichte das Finale, womit Kronenberger in der Hoffnungsrunde auf Marcus King (Hardt) traf und diesen mit 4:2 besiegte. Im Kampf um Bronze unterlag der WKG-Mann dann mit 1:6 gegen den Berliner Ansgar Reinke und konnte sich zumindest über Platz fünf unter 18 Teilnehmern freuen.

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