Rheinfelden-Adelhausen - Das war zu erwarten. Der TuS Adelhausen hat gegen die Entscheidung des Deutschen Ringerbundes in Person von Ralf Diener (Saarbrücken), Vizepräsident Bundesliga, den DM-Halbfinalkampf zwischen Adelhausen und Burghausen am vergangenen Samstag, wie auf der Matte geschehen, mit 13:13 zu werten, Beschwerde eingelegt. Die wurde nun vom Ringer-Vorsitzenden Timo Zimmermann fristgerecht eingereicht.

Für die Adelhausener ist eine Menge zusammengekommen. Zunächst einmal sagen die DRB-Richtlinien, dass Vereine, die nicht 45 Minuten vor Kampfbeginn zum Wiegen erschienen sind und dann auch noch ein gewährte Wartefrist von einer halben Stunde verstreichen lassen, den Kampf mit 0:40 verloren haben.

Nach einer Zusage von Verbandsseite wurden die Gästeringer am Samstag erst um 19.45 Uhr gewogen. Da wussten die Burghausener also längst, welche Mannschaft Adelhausen stellt. „Solch eine Benachteiligung ist nicht hinzunehmen. Uns wurde durch diese nicht nachvollziehbare Entscheidung die Möglichkeit genommen, personell auf die Burghausener Aufstellung zu reagieren“, betont TuS-Coach Bernd Reichenbach.