Ringen WKG hat Ligaverbleib vor Augen

Rolf Rombach
Jonas Dürr (links) mit einer spektakulären Aktion. Foto: Rolf Rombach

Während die WKG Weitenau-Wieslet das Schlusslicht KSV Tennenbronn empfängt, reist die RG Hausen-Zell zum Tabellenführer SG Weilimdorf.

Ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt steht am Samstag den Regionalliga-Ringern der WKG Weitenau-Wieslet bevor. Gegen Schlusslicht KSV Tennenbronn kann mit einem Sieg der Klassenerhalt gefeiert werden, wenn beim zeitgleichen Duell der KSV Hofstetten beim AB Aichhalden gewinnt. Die RG Hausen-Zell bekommt hingegen eine deutlich schwerere Aufgabe: Das Team um Trainer Sven Kiefer geht bei Tabellenführer SG Weilimdorf auf die Matte.

Rumänische Sportlersind zurück

Mit 13:16 unterlag die RG vergleichsweise knapp gegen den Stuttgarter Aufsteiger, der jüngst beim KSV Hofstetten mit 12:14 das Nachsehen hatten. Mit neun Siegen und zwei Unentschieden führt die SGW derzeit die Liga vor der RG Lahr an. Nach den rumänischen Meisterschaften, bei denen George Bucur (75 kg Freistil) als Titelträger und Ivan Guidea (61 kg Freistil) als Vizemeister Edelmetall erkämpften, stehen beide Punktegaranten wieder zur Verfügung.

Erklärtes Ziel der RG ist es, aus eigener Kraft mit dem fünften Sieg in Serie den Klassenerhalt voranzutreiben und mindestens zwei Teams in der Tabelle hinter sich zu lassen.

Wie schon bei der WKG Weitenau-Wieslet gibt es auch für die RG ein Kuriosum: Der mehrfache Deutsche Meister KSV Aalen bestreitet mit seiner „Ersten“ den Vorkampf in der Landesliga Württemberg.

Freundschaft muss pausieren

Bevor die WKG Weitenau-Wieslet ein kampffreies Wochenende genießen darf, geht es in Tegernau nochmals zur Sache. Mit dem KSV Tennenbronn tritt bei der WKG ein Team an, mit dem die Sportler auch neben der Matte gerne Kontakt haben. Doch für beide Mannschaften geht es weiterhin um den Klassenerhalt, weshalb für zehn Einzelduelle der sportliche Vergleich im Vordergrund stehen wird.

Schlusslicht Tennenbronn wartet noch auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Vor dem Stilartenwechsel gewannen sie immerhin drei Duelle, darunter mit 20:7 gegen die WKG. Nur drei Duelle konnte Weitenau-Wieslet dabei für sich entscheiden und verlor mehrfach knapp. WKG-Trainer Kai Vögtlin hofft, dass dieses Mal das Glück bei den Gastgebern sein wird und sich Dennis Kronenberger (86 kg Freistil) und Jonas Dürr (80 kg Greco) für ihre knappen und sehr seltenen Niederlagen revanchieren können.

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