Rümmingen 50 Einsätze nach Starkregen zu meistern

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Gruppenbild mit Bürgermeisterin Daniela Meier: Kommandant Gerhard Wildschütz (rechts) beförderte zahlreiche Feuerwehrleute in einen höheren Dienstgrad. Foto: Christoph Schennen

Rümmingen (chs). Kommandant Gerhard Wildschütz hat bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Rümmingen auf 2021 zurückgeblickt: „Es war ein Jahr mit überschaubaren Aktivitäten und das zweite Jahr im Krisenmodus.“

Rückblick

Es gab 15 Einsätze, darunter eine Ölspur, einen Wohnungsbrand, einen kleinen Vegetationsbrand, eine Türöffnung, Krankentragelagerungen und mehrere Brandmeldeanlagen, die Alarm auslösten.

Besonders in Erinnerung bleibt das Starkregenereignis im Juli, als die Freiwillige Feuerwehr rund 50 Einsätze an einem Tag hatte. An diesem Tag war der 28 Jahre alte Einsatzleitwagen (ELW) von großer Bedeutung. Er rückt in der Regel als erstes Fahrzeug mit dem Einsatzleiter aus. Mit dem ELW könne man den „übergeordneten Funkverkehr übernehmen, den Einsatz mit Abschnitten strukturieren und ihn dokumentieren, sich mit Kartenmaterial einen Überblick verschaffen und einen Einsatz hochgradig effektiv abarbeiten“, sagte Wildschütz. Es sei am Einsatzort für die Ordnung zuständig und rette Leben. Auch für die fünf Einsätze der Führungsgruppe außerhalb von Rümmingen wurde er gebraucht.

Übungen

Ende 2021 wurde der Übungsbetrieb wieder aufgenommen – es gab unter anderem Maschinisten-, Atemschutz- und Unfallrettungs-Übungen.

Gut betreut wurde von der Feuerwehr die Kinderkleiderbörse, bei der mittels Anzeigetafeln der Zugang zur Halle geregelt wurde.

Geehrt und befördert

Tim Thomann und Daniel Verkerk sind nun Anwärter, Jan Mosch und Silas Wildschütz Feuerwehrmänner, Björn Beer, Mark Nothstein, Norman Scholz und Klaus Seidler Oberfeuerwehrmänner, Patrick Szamro Hauptfeuerwehrmann, Marvin Pannach Löschmeister und Andreas Werner Hauptlöschmeister.

Reiner Jacob (Kreisfeuerwehrverband) zeichnete Hans-Dieter Hoffmann mit der Ehrennadel in Gold aus, Andreas Bürgin erhielt vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Dietmar Fink das „Deutsche Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold in besonderer Ausführung“. Der 64-Jährige engagiert sich seit 50 Jahren in der Feuerwehr. Hauptfeuerwehrmann Michael Kuhn wurde verabschiedet, weil er nach Wintersweiler zieht.

Jugend

Großes Lob gab es für die Jugendfeuerwehr. „Mit 18 Jugendlichen (neun Jungen, neun Mädchen) haben wir eine der stärksten Jugendabteilungen im Landkreis“, stellte Wildschütz fest.

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