Rümmingen Die Nummer eins im Gartenbau

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Markus und Claudia Hügel freuten sich über den Taspo-Award, den Moderator und Quizmaster Jörg Pilawa (rechts) ihnen in Berlin überreichte. Foto: zVg

An der Schwelle zum 30-jährigen Betriebsbestehen freuen sich Markus und Claudia Hügel vom Gartenbaufachbetrieb „Hügel-mehr Garten“ sowie Mitgeschäftsführer Marius Abels über einen weiteren Erfolg in kurzer Zeit.

Rümmingen. Einen Monat, nachdem Azubi Simon Riese Bundessieger in Erfurt wurde (wir haben berichtet), gab es nun eine weitere Auszeichnung für das Rümminger Unternehmen: Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb mit Verkaufsmarkt und Café gewann in der Kategorie „Unternehmergeführte Gartencenter“ den Taspo-Award, ausgelobt vom Fachmagazin „Taspo“. Eine Fachjury bescheinigte dem Hügel’schen Unternehmen, bundesweit die Nummer eins zu sein. Das Fachmagazin ist in der Branche eine anerkannte Institution, heißt es.

Die Auszeichnung haben Markus und Claudia Hügel kürzlich im Rahmen einer Gala im Grand Hotel Hyatt in Berlin aus der Hand von Quizmaster Jörg Pilawa in Empfang genommen. „Wir haben uns schon sehr gefreut, als die Einladung nach Berlin kam“, erzählt Claudia Hügel. Als vergleichsweise kleines Unternehmen habe man sich jedoch nur bedingt Siegchancen ausgerechnet. Doch vielleicht war es am Ende genau das spezielle, individuelle Profil des Betriebs mit rund 60 Mitarbeitern, das die Jury überzeugte.

Der Rümminger Gartenbaubetrieb verfügt über Schau- und Mustergärten, lebt Ökologie, etwa mit einem großen Teich mit Fröschen und Ringelnattern, hat Ausstellungspools mit Pavillons und Natursteinmauern, ein englisches Gewächshaus mit antikem Sandsteintorbogen, einen Felsengarten mit Wasserfall und Bachlauf sowie üppig bepflanzte Beete, heißt es in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus können sich Kunden in der betriebseigenen Baumschule umsehen, es gibt ein kleines Café und übers Jahr verteilte Veranstaltungen wie Schnitt- und Dekorationskurse, das Sommernachtsfest und den Weihnachtsmarkt. Auch zeichne sich der Betrieb durch die Beratung der Mitarbeiter aus, allesamt ausgebildete Fachkräfte, wie die Inhaber betonen.

Betrieb will sich auf das Wichtige konzentrieren

Durch die beschränkte Fläche allerdings könne man kein komplettes Sortiment anbieten: keine Schnittblumen, nur winterharte Pflanzen für draußen und nur eine kleine Auswahl an Zimmerpflanzen. Werkzeuge, Hundefutter und Ähnliches habe man im Gegensatz zu Vollsortiments-Gartencentern nicht. Das habe den Vorteil, dass man sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren könne, heißt es.

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