Rümmingen Digitales Mitmach-Theater für Kinder

Bei der Eröffnung des neugestalteten Kinderhauses im vergangenen Jahr war gemeinsames Feiern noch möglich.Foto: Archiv Foto: Weiler Zeitung

Rümmingen. Die Erzieherinnen des Kinderhauses Rümmingen haben seit einigen Tagen mit Videoclips digitalen Kontakt zu den Kindern. So haben sie jüngst erstmals per Mail unter dem Motto „Mitmach-Theater“ einen Videoclip an alle Eltern für deren Kinder verschickt, wie es in einer Mitteilung heißt.

Seit Wochen muss die Mehrzahl der Kinder wegen der Corona-Pandemie zu Hause bleiben, Spielplätze sind geschlossen und ihre Freunde dürfen die Kinder ebenso wenig treffen. Auch wenn mittlerweile vieles schrittweise wieder geöffnet wird: Es ist eine harte Zeit für die Kinder und die Eltern, wie es in der Mitteilung heißt. Die Videos sollen einerseits etwas Abwechslung in den Alltag der Kinder bringen, andererseits dazu beitragen, dass die Kinder, welche nicht in die Notbetreuung dürfen, die Erzieherinnen nicht vergessen.

Die Erzieherinnen Sandra Moritz und Sonja Kempf haben sich Gedanken über mögliche digitale Angebote gemacht. Diese sollen die Kinder nun regelmäßig erhalten, solange nicht das gesamte Team in den Notgruppen benötigt wird. Derzeit liegen 22 Anmeldungen von Schul- und Kinderhauskindern vor. Im Kinderhaus werden ansonsten 101 Kinder betreut, in der Schulkindbetreuung 42 Kinder (Stand: April).

Die Videos enthalten jeweils einen Schwerpunkt, beispielsweise „Bewegung“ wie Yoga oder Bewegungsspiele, kreative Angebote wie Experimente oder Malen mit unterschiedlichen Farben. Es gebe auch Angebote zum Kochen und Backen wie etwa einen Smoothie zubereiten oder Knochenkekse backen. Es werde auch Angebote zu anderen Themen geben wie Fingerspiele und verschiedene Lieder, welche die Kinder aus der Kita kennen. Zudem enthält jeder Clip ein Begrüßungs- und Abschlusslied.

Lesen Sie das ePaper bis zum Jahresende für nur 39 Euro! Jetzt HIER anfordern.

Umfrage

Peter Altmaier

Angesichts zunehmender Coronavirus-Neuinfektionen plädiert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. „Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“, sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Teilen Sie seine Ansicht?

Ergebnis anzeigen
loading