Rümmingen Mittelinsel hat viele Effekte

Eine Mittelinsel soll das Überqueren der L 134 von der Neubausiedlung (r.) zum Bachweg (l.) erleichtern. Foto: Alexandra Günzschel

Rümmingen - Auf der Wittlinger Straße (L 134) in Rümmingen wird beim Ortsausgang im Bereich des Bachwegs eine Querungshilfe gebaut. Der Gemeinderat hatte am Montag keine Einwände gegen das Vorhaben, das Fußgängern die sichere Überquerung der Landstraße ermöglichen soll.

Der Bachweg wird auch viel von Jugendlichen aus dem Neubaugebiet genutzt, um den Sportplatz zu erreichen, wie in der Sitzung zu erfahren war. Die Querungshilfe soll aber nicht nur Fußgängern den Übergang erleichtern, auch die Drosselung der Geschwindigkeit ist dabei ein durchaus gewünschter Nebeneffekt.

Bereits im September 2018 wurde ein entsprechender Vorentwurf vom Gemeinderat gebilligt. Die Gemeinde hatte den Einbau einer Einfahrbremse im Zusammenhang mit der geplanten Amphibienschutzmaßnahme entlang der L 134 zwischen Rümmimgen und Wittlingen gefordert. Im Ergebnis haben sich die Gemeinde und das Regierungspräsidium auf den Neubau der Querungshilfe geeinigt. Das beauftragte Ingenieurbüro bemängelte lediglich die geringen Gehwegbreiten in diesem Bereich von im Durchschnitt 1,90 Metern (Neubausiedlung Tonwerke) beziehungsweise 1,60 Metern (Bachweg-Seite).

Auch Amphibienschutz

Berücksichtigt werden soll darüber hinaus ein geplanter Verkaufsstand zwischen Landstraße und Bachweg des dort ansässigen Landwirts. Es soll sichergestellt werden, dass das Vorhaben später nicht an dem geplanten Bauprojekt scheitert.

Die Kosten wurden im Herbst auf 40 000 Euro geschätzt. Die Gemeinde hat daran einen Anteil von rund 10 000 Euro zu tragen. 35 000 Euro stehen für die Baumaßnahme im aktuellen Haushalt bereit. Die Gemeinde trägt im wesentlichen die Kosten für die neu herzustellenden Gehwege, aber auch für den erforderlichen Grundstückserwerb.

Die Mittelinsel mit Querungshilfe wird zusammen mit der Amphibienschutzanlage gebaut. Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen der Maßnahmen zum Amphibienschutz durch das Regierungspräsidium. Die Ausführungsplanung liegt mittlerweile vor, ein konkreter Bauzeitplan jedoch noch nicht.

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