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Rümmingen Programm von Kulturo steht

Jennifer Ningel
Richard Geppert (l) stellt mit Klaus Meier und Daniela Meier das Kulturoprogramm vor. Foto: Jennifer Ningel

Fünf Veranstaltungen stehen dieses Jahr auf dem Programm von Kulturo Rümmingen. Dabei gibt es neben Konzerten auch ein kleines Musical, auf das sich die Bürger aus Rümmingen und der Umgebung freuen können.

Es ist die zwölfte Saison von Kulturo Rümmingen und es wird insgesamt fünf Veranstaltungen geben, erklärte der Vorsitzende von Kulturo, Richard Geppert in einem Pressegespräch mit Rümmingens Bürgermeisterin Daniela Meier und Klaus Meier, der sich um die Finanzen kümmert. Mit viel Engagement haben sie die Coronajahre überstanden, berichtete Geppert. Diese Zeit will Kulturo nun hinter sich lassen und in eine sorgenfreie Spielzeit starten.

Spielstart ist im April

Die Saisoneröffnung ist am 23. April mit Janeen. In ihrem Programm „Stationen“ geht es um Begegnungen in einer Bahnhofsstation. Die Wartezeit auf den Zug verarbeitet die Sängerin und Liedermacherin in ihren Liedern. Die Schweizerin, die auf hochdeutsch singt, wird dabei von Richard Geppert (Piano) und Daniel Schwenger (Percussions) begleitet. Geppert beschreibt ihre Lieder als leise und direkt. Es seien Lieder zum nachdenken.

Für den 14. Mai steht dann die „Brass Serenade“ von Querblechein auf dem Programm. Das Ensembles wird in einer „10 + 1“-Besetzung auftreten. Dass bedeutet, es werden vier Trompeten, vier Posaunen, Horn, Tuba und Percussion zu hören sein. Ihr Programm reicht von klassisch bis modern und wird von Geppert als fetzig und laut, sogar rockig und poppig beschrieben – der komplette Gegensatz zu Janeen.

Seinen ewigen Traum von einem Harfenkonzert in der Kapelle hat sich der Kulturo-Vorsitzende dieses Jahr erfüllt. Mit ihrem neuen Soloprogramm „Zwischen Himmel und Erde“ wird Doesjka van der Linden am 15. Oktober in Rümmingen zu hören sein. Sie wird ihre Erfahrungen des Abschiednehmens mit Kunstwerken und persönlichen Erfahrungen anderer Komponisten verbinden. Getreu dem Motto „nicht nur Musik machen, sondern Instrumente zeigen“ wird Kulturo die Kapelle so bestuhlen, dass die Konzertharfenisitin fast zentral sitzen wird.

Idee für Musicalino

Dieses Jahr wird es eine Eigenproduktion von Kulturo geben. Das Musicalino „Pacific Destiny“ wird am 12. November aufgeführt. Es ist eine Fortsetzung des Musicals „Human Pacific“ von Richard Geppert, das im Jahr 1995 seine Premiere feierte. Damals war der bekannte Musicalsänger Darius Merstein dabei. Geppert und Merstein kennen sich seit 30 Jahren und sagten sich „wir müssten wieder was machen“. So entstand die Idee für das Musicalino.

Das Stück soll eine Parabel auf die heutige Zeit sein, erklärte der Vorsitzende. Es geht darum, dass das Kreuzfahrtschiff „Pacific Destiny“ durch einen Softwarefehler nicht mehr weiterfahren kann, um einen sicheren Hafen anzusteuern. Der Kapitän fühlt sich nicht im Stande, das Schiff zu manövrieren. Neben Darius Merstein und Kulturo-Allstars sollen auch acht Bürger aus Rümmingen oder der Region auftreten, drei von ihnen Kinder. Die acht Bürger müssen nicht singen können, versicherte er. Interessierte können sich bei Kulturo unter www.kulturo.de oder kontakt@kulturo.de melden.

Zum ersten Mal wird es dieses Jahr „Rümmingen im Advent“ geben. Die Veranstaltung am 10. Dezember ist nicht nur ein Konzert, sondern soll die Begegnung vorher und nachher noch stärker miteinfließen lassen.

Finanzielle Lage

Kulturos Finanzierungen für seine Veranstaltungen bauen auf drei Säulen: der Hilfe der Gemeinde, den Förderern und den Sponsoren. Bei den Förderern handelt es sich um Personen, die 50 Euro im Jahr zahlen und bei den Veranstaltungen einen gesicherten Sitzplatz sowie ein Freigetränk erhalten. „Je mehr wir hätten, je mehr könnten wir geben“, sagte Klaus Meier. Kulturo organisiert seine Veranstaltungen mit 8000 bis 10 000 Euro im Jahr. Gerne hätten sie weitere Förderer und Sponsoren.

„Kulturo ist für die Gemeinde eine echte Bereicherung“, sagte die Bürgermeisterin. Damit meint sie nicht nur den kulturellen Aspekt, sondern auch die Möglichkeit der Begegnungen. Es sei ein Projekt, das seinesgleichen sucht und in der Region einzigartig ist. Sie betonte, dass es darum geht, Kultur für die Gemeinde zu machen. Daher ist der Eintritt auch frei, damit wirklich jeder Bürger an den Veranstaltungen teilnehmen kann.

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