Rümmingen Räte ohne Diskussionsbedarf

Adrian Steineck
Der Rümminger Gemeinderat hat getagt. Foto: Alexandra Günzschel

Bürgermeisterin Meier informiert über Förderung des Netzwerks für nachhaltige Mobilität.

Es dürfte eine der kürzesten Gemeinderatssitzungen im Kandertal gewesen sein: Nach knapp fünf Minuten konnte Bürgermeisterin Daniela Meier die Sitzung in Rümmingen am Montagabend bereits wieder schließen.

Förderzusage erhalten

Unter dem Tagesordnungspunkt „Bekanntgaben“ ging die Rathauschefin darauf ein, dass das Netzwerk für nachhaltige Mobilität im Kandertal und am Oberrhein die Förderzusage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz erhalten hat (wir berichteten am 1. April). Damit kann das Netzwerk für nachhaltige Mobilität im Doppelkorridor Kandertal/Oberrhein der Agglomeration Basel starten. Die zehn Netzwerkgemeinden stellen sich in den nächsten drei Jahren gemeinsam den Herausforderungen der Mobilitätswende im ländlichen Raum.

Die Gemeinden Bad Bellingen, Binzen, Efringen-Kirchen, Eimeldingen, Fischingen, Rümmingen, Schallbach, Schliengen, Wittlingen sowie die Stadt Kandern gehören zu den Teilnehmenden des Netzwerks unter der Leitung von Daniela Meier. Die Rümminger Bürgermeisterin zeigte sich im Gemeinderat erfreut über die Förderzusage. „Es ist uns ein großes Anliegen, die nachhaltige Mobilität in unseren Kommunen voranzutreiben und damit einen großen Teil zum Klimaschutz beizutragen“, betonte sie.

Das Netzwerk erhält eine 60-prozentige Förderung des Bundes. Die Mittel dienen dazu, personelle Ressourcen für die Koordination und fachliche Expertise in den Prozess einzubinden. Mit dem Ziel, Fakten zu schaffen, wollen die Netzwerkgemeinden die Expertise nutzen, um weitere Fördermittel für die gezielte Maßnahmenumsetzung einzuwerben.

Die Netzwerkgemeinden haben, je nach Größe und Handlungsbedarf, selbst Schwerpunkte gesetzt. In regelmäßigen moderierten Netzwerktreffen ist geplant, sich den Aufgaben gemeinsam zu stellen und Unterstützung von externen Experten zu erhalten. Da Mobilität ein emotionales Thema ist, setzen die Gemeinden mit Hilfe der Netzwerkarbeit auf eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung, so Meier. Um diese zu erreichen, sind Beteiligungsverfahren geplant.

Spenden angenommen

Einigkeit herrschte auch bei den übrigen Punkten der Tagesordnung. Dem Bauantrag für einen Carport wurde zugestimmt. Auch bei der Annahme von Spenden gab es keine Diskussion.

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