Rümmingen Übereinkunft zur Hofaussiedelung gewünscht

Der geringe Abstand zwischen Hof und Nachbarn sorgte häufig für Ärger.Foto: zs Foto: Weiler Zeitung

Rümmingen (zs). Dass die Verhandlungen um die Aussiedelung des Reiterhofs Ludäscher im zweiten Anlauf nun doch fortgesetzt werden, wie der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung bekannt gab, freut nicht nur Seniorchef Claus Ludäscher ungemein. „Es ist ein zukunftsweisendes Vorhaben.“ Nicht nur für ihn selbst, sondern auch für seinen Sohn und Nachfolger des Reitstalls würde damit eine Entlastung einhergehen, „Die Anwohner haben wieder mehr Ruhe, weil sie künftig nicht mehr Tür an Tür mit den Pferden leben.“ Bis auf drei Meter sind die Nachbargebäude an den Hof herangerückt. Warum das der Bebauungsplan in der Vergangenheit so zugelassen hat, kann Ludäscher nicht nachvollziehen.

Dankbar ist er, dass der Gemeinderat die Möglichkeiten, die sich durch eine Aussiedelung ins Mattental ergeben, erkannt hat. „Unser Hof trägt mit der Jugendarbeit auch zur Rümminger Dorfstruktur bei. Wenn wir mehr Platz haben, entspannt sich die Lage für alle.“

Bürgermeisterin Daniela Meier steht dem Projekt offen gegenüber. Obwohl bis auf die zeitlichen Parameter noch keine finalen Beschlüsse gefasst wurden und besonders die Rahmenbedingungen für eine Dachbegrünung noch nicht final geklärt seien, hält Meier die Aussiedelung für sinnvoll. „Der Konflikt mit den Bürgern über die Streitthemen Geruchs- und Lärmbelästigung kann so sicherlich entschärft werden.“

Weil die Ludäschers ohnehin schon ein Grundstück im Mattental besitzen und andere Optionen für eine Auslagerung nicht gegeben seien, sei eine Übereinkunft der Gemeinde mit Familie Ludäscher vernünftig. Dass man durch den Bebauungspaln aber an gewisse Formalitäten gebunden sei, machte Meier deutlich. „Nun gilt es, gemeinsam auszuloten, was für beide Seiten möglich ist.“

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