Rümmingen Wasser vom Rathaus wegleiten

Jutta Schütz

Am Rümminger Rathaus besteht Handlungsbedarf, was die Behebung von Feuchtigkeitsschäden betrifft. Die Schäden liegen im Sockel des Gebäudes an der Grenze zum Erdbereich an der Süd-, Ost- und Westfassade. Um die Schäden, die sich durch Putzabplatzungen deutlich zeigen, beheben zu können, sind Tiefbauarbeiten erforderlich.

Von Jutta Schütz

Rümmingen. Hier laufen nun zwei Maßnahmen zusammen, denn in der Lörracher Straße und am Zufahrtsweg zum Rathaus (Schulweg) sind ebenfalls Tiefbau- und Sanierungsmaßnahmen vorgesehen. Die Gesamtkosten für alle Baumaßnahmen betragen 124 000 Euro. Die Tiefbauarbeiten kosten 87 000 Euro, die Behebung der Feuchtigkeitsschäden am Rathaus 37 000 Euro.

Bürgermeisterin Daniela Meier rief noch einmal in Erinnerung, um welche Reparaturen und Sanierungsmaßnahmen es geht. Die festgestellten Feuchtigkeitsschäden am Rathaus liegen im nicht unterkellerten Bereich und sind am schlimmsten an der südöstlichsten Gebäudekante im Eingangsbereich. Offenbar sei hier schon mehrmals versucht worden die Schäden zu sanieren. Das könne man anhand der Abplatzungen sehen, sagte sie. Die Feuchtigkeitsschäden werden laut Aussage eines Fachbüros durch Oberflächenwasser verursacht, das durch eine ungünstige Neigung des am Rathaus vorbeilaufenden Schulwegs auf die Südostseite des Rathausgebäudes abgeleitet wird.

Der Sockel wird nun gesamthaft saniert und die Bodenplatte bis zum Fundament des Rathauses freigelegt. Danach werden Bodenplatte und Mauerwerk abgedichtet und das Gefälle am Rathaus durch Tiefbaumaßnahmen so angelegt, dass das Oberflächenwasser künftig vom Rathaus weggeleitet wird.

Synergien nutzen

Im Rahmen der Tiefbauarbeiten soll die Naturparkschule an das Glasfasernetz angebunden werden. Gleichzeitig können Versorgungsleitungen repariert und eine Straßenlaterne verlegt werden. Die bisherige Bodenschwelle am Rathaus wurde ausgebaut, weil sie defekt war. „Hier wird eine neue, rot gepflasterte Schwelle auf Höhe des Rathauses realisiert und noch ein Piktogramm aufgebracht, beides zeigt deutlich die Nutzung des Schulwegs an“, erläuterte Meier.

Im Haushalt sind nicht mehr alle Mittel für eine Deckung der oben genannten Kosten vorhanden. Deshalb erfolgt eine Ermächtigungsübertragung über die Summe von 41 500 Euro im Teilergebnishaushalt 3, der die Gemeindestraßen betrifft.

Für die Feuerwehr bat Gemeinderat und Feuerwehrkommandant Gerhard Wildschütz darum, dass man ihn rechtzeitig zu Sperrungen des Schulwegs informieren solle. Der Gemeinderat stimmte den Sanierungsmaßnahmen, dem Kostenrahmen und auch der überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 41 500 Euro einstimmig zu.

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