Dresden - Im Prozess zur tödlichen Messerattacke auf einen Deutschen vor knapp einem Jahr in Chemnitz wird am Nachmittag in Dresden das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft hat in ihrem Plädoyer eine Gesamtfreiheitsstrafe für den Angeklagten von zehn Jahren wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gefordert. Der Angeklagte hat sich während des Prozesses nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. In einem kürzlichen Fernsehinterview des ZDF beteuerte der 24-Jährige Syrer jedoch seine Unschuld.